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Heizung und Klima

Fußbodenheizungsaktor wieder ohne Bodensensoren?

Beiträge zu diesem Thema: 12
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Homematic IP Smart Home Fußbodenheizungsaktor – 12-fach, motorisch, HmIP-FALMOT-C12

Artikel-Nr.: 153621

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Fußbodenheizungsaktor wieder ohne Bodensensoren?
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25.05.2019, 15:34
Gibt es hier wiederum keine Temperatursensoren für die Bodentemperatur oder für die Rücklaufkreise?
Dann dürfte der neue Aktor für mich genauso nutzlos sein, wie der letzte Erfindung von eq3.
Fehlt eine Bodentemperaturerfassung habe ich folgendes: Temperatur im Raum steigt, Aktor schaltet irgendwann den Kreis gar nicht mehr und der Boden kühlt wieder aus. Nun fällt die Temperatur und der komplette Boden darf wieder erneut aufgeheizt werden. Energieeinsparung gleich 0. Bei diesem soll nun durch Motoren ein steter Durchlauf möglich werden, die Vorlauftemperatur in unserer Wohnanlage erreicht bis zu 60Grad. Eine leichte Öffnung führt bereits zu einer hohen Bodentemperatur. Ohne Temperaturmessung am Boden oder Rücklauf weiß der Aktor erstmal gar nicht, wie weit er zu öffnen hat bzw macht sehr lange zu weit auf. Nur die Raumtemperatur für die Regelung herzunehmen ist doch nicht ausreichend.
Kommt der Bodentemperatursensor hier noch ? Sonst kann ich auch beim alten bleiben, hier steht der Bodentemperatursensor ebenfalls seit Erscheinen des Aktors in der Betriebsanleitung und ist bis heute nicht erschienen!
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31.05.2019, 15:39
Fußbodenfühler sind für Elektrofußbodenheizungen. Ich kann zwar nachvollziehen, was Du beschreibst. Mir klingt das aber eher nach einer zu hohen Systemtemperatur auf Deiner Seite als nach einem Konstruktionsfehler bei EQ3. Senk doch einfach einmal Deine Systemtemperatur, als mit so einem Duktus hier EQ3 implizit einen Konstruktionsfehler zu unterstellen. Und Deine Sorge um Einsparungen ist ja eh so eine Sache, wenn Du eine so hohe Vorlauftemperatur fährst ...
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31.05.2019, 18:10
Die Bodensensoren stehen bereits seit Jahren in der Betriebsanleitung des 1. Fußbodenheizungsktor nur erschienen sind diese bisher nie. Die Systemtemperatur wurde von der Hausverwaltung einmal versuchsweise reduziert mit dem Ergebnis das die Böden kalt blieben. Also wurde wieder auf die alte Einstellung zurückgestellt, sind auch noch andere Wohnungen vorhanden. Was bringt dann eine Stetigregelung, wenn die Auswirkung am Boden nicht gemessen wird? Dann würden wie bisher auch die normalen Auf/Zu-Ventile genügen. Der Raumsensor ist durch etliche Faktoren beeinflussbar, kurz Lüften im Winter sorgt dann für eine erhebliche Erhitzung des Bodens, obwohl dieser womöglich noch heiß genug ist. Kommt eine andere Wärmequelle ins Spiel kühlt der Boden womöglich ganz aus (Backofen, Kamin). Somit ist ein Bodensensor immer sinnvoll, nicht nur bei einer elektrischen Heizung.
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31.05.2019, 18:37
Der Raumsensor ist durch etliche Faktoren beeinflussbar, kurz Lüften im Winter sorgt dann für eine erhebliche Erhitzung des Bodens, obwohl dieser womöglich noch heiß genug ist. Kommt eine andere Wärmequelle ins Spiel kühlt der Boden womöglich ganz aus (Backofen, Kamin).


Sind wir uns denn einig, dass das Ziel die Einregelung der gewünschten Raumtemperatur ist? Bei Dir klingt es, als wäre Dir die Raumtemperatur eher egal, und Du wünscht Dir eine konstante Bodentemperatur ...

Somit ist ein Bodensensor immer sinnvoll, nicht nur bei einer elektrischen Heizung.


Elektrische Fußbodenheizungen können den Boden überhitzen, und deshalb gehört ein Sensor an den Boden. Du hast ein ähnliches Problem, weil die Systemtemperatur bei Euch viel zu hoch ist. Wo ich mit 24 bis 30°C regele, hauen bei Euch offenbar 60°C rein. Das ist auch gar nicht zulässig, da die EnEV eine witterungsgeführte Vorlauftemperatur vorschreibt.

Offenbar gibt es bei Euch ein hydraulisches Problem, falscher Abgleich, Leitungen verstopft usw. Damit es trotzdem warm wird, fahrt Ihr die Heizung am obersten Limit dessen, was für die Leitungen wahrscheinlich zulässig ist. Um dieses Problem müsstest Du Dich kümmern; es ist kein Problem des FALMOTs.
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31.05.2019, 19:29
Ein kalter Fußboden ist sicherlich auch kein gewünschtes Ziel, also nein die Raumtemperatur ist sicherlich ein wichtiger Punkt der Regelung aber nicht alles.

Die 60 Grad sind das absolute Maximum, es wird sehr wohl temperaturbedingt geregelt. Es gibt auch nicht nicht nur niedertemperatur-Fußbodenheizungen, lässt sich im alten Aktor auch einstellen.

Grundsätzlich bin ich mit dem alten Aktor zufrieden, allerdings nur durch ein Script und eigenen Fußbodensensoren. War etwas aufwendig, klappt aber ganz gut. Hat aber den Nachteil das die Heizung von der CCU abhängt.

Andere Hersteller haben den Sinn von Rücklauftemperaturmessung auch schon erkannt (z.B. Controme).
Ich hatte die Hoffnung der Temperatur-Sensor, wie in der Anleitung angegeben, doch noch mal für Homematic kommt.









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13.09.2019, 10:58
Andere Hersteller haben den Sinn von Rücklauftemperaturmessung auch schon erkannt (z.B. Controme).

Gerade wenn in einem Raum mehrere Heizkreise verbaut sind die unterschiedliche Temperaturanforderungen haben (unterkellert, entlang der Fenster, etc.) und mit einem Thermostaten geregelt werden sollen kommt es zu "Herausforderungen". Hier kann der hydraulische Abgleich der ja typischerweise statisch ausgeführt ist nur zu unbefriedigenden Ergebnissen führen. Meines Erachtens hier ein dynamischer Abgleich oder eine Temperaturführung durch die Rücklauftemperatur hilfreich. Das wird wohl bei der "Controme"-Regelung gemacht.
Vermutlich hat sich "Controme" das schützen lassen und es darf damit von anderen nicht angeboten werden.

Abhilfe könnte hier die Temperaturmessung der Rücklauftemperaturen und deren Auswertung mit einem Homematic Skript sein.
Bei der Entwicklung solch eines Skriptes würde ich mithelfen durch Ideen und Tests.
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29.09.2019, 10:30
Tja die Frage ist, ob man bei dem neuen Fußbodenheizung-Aktor zugriff auf die Öffnungswinkel der Heizkreise hat. Beim alten Aktor ging das nicht. Ich habe das über die Raum- Temperatursensoren gelöst, in dem ich die Solltemperatur per Script in Abhängigkeit der Fußbodentemperatur ändere. Danke für das Angebot. Ich kann gerne das bisherige Script hier posten....
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29.09.2020, 01:20
Hallo.

Ich hab auch mal eine Frage zu "HmIP-FALMOT-C12".

Ich habe mir gerade das Video "Fußbodenheizung mit der HomeMatic CCU" von "verdrahtet.info" angesehen, bei Minute 17:05 wird der Verknüpfungspartner dem Kanal zugewiesen, könnte man an dieser Stelle auch einen anderen Verknüpfungspartner zuweisen, z.B. einen Kanal vom Differenz-Temperatur-Sensor "HM-WDS30-OT2-SM" oder auch über einen analogen Eingang die Temperatur messen und in eine Variable schreiben? Ich möchte damit die Temperatur im Boden messen und über den "HmIP-FALMOT-C12" Regeln. Eine CCU2 ist vorhanden.
🆗
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31.10.2020, 11:18
Hallo, wie geht es an diesem Thema denn weiter? Was sagt ELV? Die Dinge sind berechtigte Fragen !

Raum Temperatur in Bädern mit Handuchheizung und Fußbodenheizung sind sicher da ein problem. Ich möchte die Füßbodenheizung im Winter immer laufen haben und nicht vom Hantuchheizkörperwert runter geregelt bekommen. Daher ist ein Sensor im Estrich schon eine Top Sache.. oder nicht?
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07.11.2021, 16:20
@matthiasvanselow**********

Das wird so leider nicht funktionieren. An HMIP Geräte lassen sich nur bestimmte von EQ3 festgelegte Geräte anlernen. Wenn dann müsste schon EQ3 einen Funkbodensensor herausbringen.

Ich bin immer noch beim alten Fußbodenaktor und Regle die Bodentemperatur über ein CCU Skript. Dies quasi über den Umweg die Solltemperatur am Raumtemperatursensor dann z.B. um 0.5 Grad über die Ist-Temperatur zu setzen, damit der Boden nicht auskühlt. Somit kann eine Grundtemperatur gehalten werden. Das finde ich viel angenehmer als einen kalten Boden zu haben. Schade das EQ3 da keine Lösung anbieten will....
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07.11.2021, 16:25
@denisa73

Ja genau das sind die klassischen Probleme wenn nur die Raumtemperatur als Referenzwert hergenommen wird.

Es reicht ja schon wenn im Winter mal die Sonne scheint und den Raum dadurch aufheizt. Der Boden kühlt aus und darf dann ab Abend wieder mit viel Energie aufgeheizt werden.
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25.11.2021, 17:55
<p>Hab am Webinar zum Thema teilgenommen und dort die Frage gestellt ob es möglich wäre z. B. einen Zweifachtemperaturmesser an Kachelofen und Fussboden anzubringen um im Fall des Heizens über den Kachelofen die Bodentemperatur zu steuern. Ohne Kachelofen einfach die Steuerung über Thermostat.</p>
<p>Antwort von den Fachleuten:</p>
<p>Der Anwendungsfall ist zu speziell für das homematic System. Die Heizung sollte abgestellt werden wenn der Kamin angefeuert wird, um die gelernte Heizkurve nicht zu verschieben.</p>
<p>Den ähnlichen Fall habe ich auch im Bad mit Fußbodenheizung und Handtuchwärmer. Soll ich da auch immer eins davon abschalten? (Achtung Ironie)</p>
<p>Ziel wäre halt dass der Boden nicht ganz auskühlt wie in den Vorgängerbeiträgen geschrieben.</p>
<p>weiß jemand wo die "gelernte Heizkurve" gespeichert sein soll? Im Fallmot?</p>
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