Zur Funktion: Bei aufgeklapptem Panel wird der interne Akku (und ein eventuell angeschlossenes Gerät) über die Solarzellen geladen. Bei geschlossenem Panel oder ohne ausreichende Beleuchtung wird ein angeschlossenes Gerät über den internen Akku geladen. Als USB-Spannungsquelle für kleinere Verbraucher (LED-Lampe etc.) taugt das Panel weniger, weil sich bei sehr geringer Last der Wandler nach kurzer Zeit abschaltet.

Laden über den internen Akku klappt gut und mit QuickCharge genauso schnell wie am Netzteil, auch die Kapazität stimmt. Die 21W sind eher theoretisch; in der Praxis braucht es schon 4-5 Sonnenstunden für eine Komplettladung des internen Akkus (wie auch in der Anleitung angegeben). Die Mini-Solarpanel einiger anderer Geräte halte ich daher für unsinnig. Beim direkten Laden über Solar scheint es erhebliche Wandlerverluste zu geben, da dauert trotz voller Powerbank allein das Laden eines 4000mAh-Smartphones 5-6h.

In der direkten Sommersonne kann sich die Oberfläche bis auf 50°C aufheizen - eigentlich sind nur 40° zulässig. Allerdings reicht auch weniger Licht an bedeckten Tagen für eine grüne Ladeanzeigeleuchte.

Fazit: Besser die Geräte schnell über die Powerbank laden und anschließend den internen Akku über Solar wieder aufladen, das ist insgesamt schneller. Das Ganze lohnt sich natürlich nur, wenn man länger ohne Steckdose unterwegs ist, sonst ist eine "normale" Powerbank kleiner und billiger. Auch wenn die Sonne umsonst ist - sparen kann man sowieso nichts, solange einmal Telefon laden über Steckdose ca. 0,5 Cent kostet.