Sol-expert Bluetooth-Chipsdosen-Soundbox als Lötbausatz
Sound aus der Dose!
Die Sol-Expert Bluetooth-Chipsdosensoundbox vereint Bastelspaß mit praktischem Nutzen: Aus wenigen Bauteilen entsteht per Lötbausatz ein vollwertiger, mobiler Lautsprecher im kultigen Chipsdosen-Design. Ideal zum Löten lernen, Ausprobieren und Musikhören – kompakt, kabellos, kreativ.
Was gibt es Schöneres, als sich an einem verregneten Nachmittag einem Bastelprojekt zu widmen. Egal ob groß oder klein, der Lautsprecher-Bausatz von Sol-expert kann mit nur wenig Aufwand selbst zusammengesetzt werden. So bekommen auch die kleinsten Maker schnell ein Erfolgserlebnis!
Der Lötbausatz beinhaltet vom Prinzip bereits alles, was für den Bau der Soundbox notwendig ist – lediglich eine Chipsdose ist erforderlich, vorzugsweise von der eigenen Lieblingsmarke, damit man beim Aufbau auch noch etwas naschen kann. Da es sich um einen Lötbausatz handelt, ist zudem ein Lötkolben und etwas Lötzinn erforderlich. In Bild 1 ist der gesamte Lieferumfang dargestellt.

Aller Anfang ist lecker
Um mit der eigentlichen Arbeit beginnen zu können, benötigt man zunächst eine leere Chipsdose. Diese sollte nach dem Verzehr zunächst einmal von innen mit einem leicht feuchten Tuch gereinigt werden. Je nach Wunsch kann die DIY-Soundbox entweder mit dem Originaldesign der Chipsdose aufgebaut werden (Bild 2) oder es wird eine vom Hersteller zur Verfügung gestellte Designvorlage verwendet (Bild 3).


Aufbau der DIY-Soundbox
Zunächst muss in den Boden der Chipsdose ein Loch eingestanzt werden, um später das USB-Kabel zur Spannungsversorgung durchziehen zu können. Hierfür liefert der Hersteller eine Holzschablone mit, die genau in den Boden der Chipsdose passt. Exakt mittig kann nun mithilfe eines Schraubendrehers und ggf. eines kleinen Hammers ein Loch in die Dose gedrückt werden. Bei Dosen mit Pappboden reicht ein einfaches Einstechen mit dem mitgelieferten Schraubendreher (Bild 4). Ggf. muss das Loch noch etwas aufgeweitet werden, damit das Kabel gut durchgeführt werden kann.


Im nächsten Schritt wird nun das USB-Kabel mit den offenen Enden zuerst von außen in den Boden der Chipsdose eingeführt und nach ca. 20 cm – vom offenen Ende gemessen – ein Seemannsknoten als Zugentlastung eingebaut (Bild 6 und Bild 7).


Nun kann bereits mit dem Anbau der Holzverblendung für die Front der Dose fortgefahren werden. Hierfür muss zunächst der offen geschlitzte Holzring ausgehend von der Rückseite der Dose bis nach vorne geschoben werden (Bild 8).

Es folgt etwas Lötarbeit
An nur zwei Stellen ist ein Verlöten von Leitungen notwendig. Zunächst einmal wird die Spannungsversorgungsleitung an den mitgelieferten Stecker angelötet. Hierfür wird zunächst jeweils ein kurzes Stück Schrumpfschlauch auf die rote bzw. schwarze Leitung aufgesteckt. Abschließend mit etwas Lötzinn die jeweils beiden Kabelenden bei ca. 340 °C farbrichtig verlöten (Bild 9) und den Schrumpfschlauch wieder über die Lötstellen schieben. Zur Fixierung sollten die Schrumpfschläuche mit etwas Wärme zusammengeschrumpft werden (Bild 10).


Nachdem das Spannungsversorgungskabel zusammengelötet wurde, müssen wir uns noch dem Lautsprecher widmen. Hier wird an den zwei Polen des mitgelieferten Lautsprechers die kurze Verbindungsleitung mit Stecker angelötet. Die blaue Leitung wird an den Minus-Pol, die gelbe Leitung an den Plus-Pol angelötet (Bild 11).

Endmontage
Bevor nun die mitgelieferte Bluetooth-Platine zum Einsatz kommt, müssen zunächst die verbleibenden Holzringe an der Front der Dose platziert werden. Hierfür wird zuerst der Teufels-Ring auf den bereits vorhandenen, geschlitzten Ring aufgelegt und darüber der runde Ring gehalten. Jetzt kann die Platine mit jeweils dem Spannungsversorgungsstecker und dem Lautsprecherstecker verbunden werden (Bild 12).


Abschließend wird die Platine zusammen mit dem Kabel in die Chipsdose gelegt (Bild 13) und der Lautsprecher mithilfe der vier Schrauben und Muttern mit dem Holzrahmen verbunden (Bild 14).

Start der Wiedergabe
Nach dem Zusammenbau kann nun einfach das Gerät durch den USB-Stecker mit Spannung versorgt werden. Bei portablen Betrieb empfiehlt es sich, eine Powerbank einzusetzen. Nach der Spannungszufuhr ertönt ein kurzes Geräusch – nun kann das Smartphone via Bluetooth mit dem Lautsprecher verbunden (Bild 15) und der Lieblingsmusik aus dem Lautsprecher „Marke Eigenbau“ gelauscht werden!
Wir wünschen viel Spaß beim Nachbau!

