Strom „im Netz speichern” – mit Schwung

Schwungrad statt Akkus – in Schottland wird ein riesiger Schwungradspeicher gebaut, der für erhöhte Netzstabilität sorgen soll

Der US-Konzern General Electric baut für den norwegischen Kraftwerksbetreiber Statkraft an der schottischen Küste zwei riesige Schwungradspeicher, die das britische, oft instabile Stromnetz stabilisieren sollen. Die ständig in Rotation befindlichen Schwungräder sollen Strom liefern, wenn es z. B. beim derzeitig vorangetriebenen Umbau des Stromnetzes auf regenerative Energieerzeugung zu Schwankungen kommt und diese durch blitzschnelle Stromeinspeisung kompensieren. Damit muss man nicht zusätzliche Gaskraftwerke für das Auffangen von Spitzen oder Schwankungen starten, sondern kann für kurze Einsätze auf diese emissionsfreien Energieerzeuger nutzen.


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Bild: Statkraft/GE