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Rolls Royce baut Mini-AKW

Mit dem Small Modular Reactor will Rolls Royce im Vereinigten Königreich eine neue Ära der nuklearen Stromerzeugung einleiten, die auch die Produktion synthetischer Kraftstoffe befeuern kann

Es soll gerade den Platzbedarf zweier Fußballfelder haben, durch modulare Fertigung kostengünstig in Serie herstellbar sein und eine Million Haushalte mit Strom versorgen können. Das SMR (Small Modular Reactor) ist nichts Neues, zahlreiche Länder forschen daran, sogar an mobilen und nach der Laufzeit einfach austauschbaren bzw. entfernbaren Mini-AKWs. Wie bei den „großen” AKWs sind Entsorgung etc. zwar noch nicht geklärt, aber die Energieindustrie ist sich sicher, auf Dauer ein Lösung dafür zu finden. In Anbetracht der vor der Energieversorgung liegenden Dekarbonisierung wird von zahlreichen Ländern, u.a. Frankreich, Großbritannien, USA, Russland, China, Estland, Polen, Ungarn, Tschechien diese Technik verstärkt auch als „Schlechtwetter-Backup” vorangetrieben. Deutschland ist das einzige große Industrieland, das auch die letzten Atomkraftwerke in absehbarer Zeit abschaltet.

Rolls Royce baut bekanntermaßen auch Flugzeug-Triebwerke – von den SMR verspricht sich das Unternehmen nicht nur Exportchance, sondern auch genug kohlenstofffreien Strom, um damit die stromintensive Produktion synthetischer Kraftstoffe vorantreiben zu können, die dringend als Kerosin-Ersatz benötigt werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Bild: Rolls Royce  (Das SMR von Rolls Royce in der Modelldarstellung)