Power-to-Gas-Projekt ELEMENT EINS fasst Standort Diele ins Auge

Um die ambitionierten Ausbauziele für erneuerbare Energien zu realisieren, sind leistungsfähige Speichertechnologien notwendig. Können große Mengen an erneuerbarem Strom gespeichert werden, entlastet dies das Stromnetz und begrenzt die Abregelung von Windanlagen. Allerdings, so TenneT-Geschäftsführer Tim Meyerjürgens, dränge die Zeit: „Wenn wir in zehn Jahren Power-to-Gas im großen Maßstab nutzen wollen, müssen wir jetzt starten. Wir brauchen also eher früher als später grünes Licht von Behörde und Politik für die Power-to-Gas-Pilotanlage.“  Das niedersächsische Diele wurde gewählt, weil hier vor allem an Land und auf See erzeugter Windstrom eingesammelt und weiterverteilt wird und gleichzeitig die Nähe zu bestehender Gasinfrastruktur gegeben ist. Über diese vorhandene Gasinfrastruktur kann der erzeugte Wasserstoff transportiert werden. Zudem besteht hier ein hohes Potential für die bei ELEMENT EINS geplante Umwandlung von Wasserstoff in grünes Erdgas (sog. Methanisierung).

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Bild: ELEMENT EINS