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Leise und ohne Schattenwurf

Aeromine Technologies stellt blattlose Windkraftanlage vor

 

Es wäre ein kleine Revolution in der Windkrafttechnologie, wenn die von der US-Firma Aeromine Technologies vorgestellte vertikale Windkraftanlage tatsächlich so funktioniert und effizient ist, wie die Firma behauptet. Immerhin tauchen immer wieder medienwirksam platzierte Technologien auf, die der Praxis dann leider doch nicht standhalten. Der technische Ansatz ist allerdings spannend:

Aeromine hat eine senkrechte Windturbine vorgestellt, die ohne äußere bewegte Elemente auskommt. Durch eine geschickte Luftführung der von unten, z. B. von einer großen Gebäudewand aus anströmenden Luft wird über tragflächenähnliche Profile und nach dem Venturiprinzip eine innenliegende Turbinenschaufel und damit der Generator angetrieben. Die Turbine soll nahezu lautlos arbeiten, es gibt keinen lästigen Schattenwurf oder Reflexionen, wie sie ja auch bei den bekannten Flettner-Rotoren und ihren vertikalen Verwandten auftreten. Zudem sollen bereits geringe Luftgeschwindigkeiten ausreichen, die Turbine anzutreiben. Damit wäre die Windkraftanlage der ideale Aufbau für höhere Gebäude mit flachen Dächern, denn in einiger Höhe ist durch die Luftströmung entlang der Fassade nahezu immer eine Luftbewegung vorhanden. Die Anlage soll bis zu 5 kW leisten.

Derzeit laufen Praxistests auf einigen Gebäuden, Ende 2022 soll die Windkraftanlage serienreif sein.

 

Bild: Aeromine Technologies

 

Weitere Informationen finden Sie hier.