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SUP2 stirbt bei Netzausfall

Beiträge zu diesem Thema: 8
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Artikel-Nr.: 091048

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SUP2 stirbt bei Netzausfall
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16.12.2012, 14:44
Hallo allerseits,

mir ist jetzt schon der zweite SUP2 in kurzer Zeit gestorben. Das wird langsam teuer :-(

Das passierte immer bei einem Netzausfall. Ich betreibe sie mit dem USB-Netzteil 68-08 75 62. Der SUP2 stirbt, die Zusatzplatine und das Netzteil überlebt.

Eingangsseitig gehe ich per Toslink galvanisch getrennt rein, ausgangsseitig speise ich über Dämpfungssteller in meine Inhaus-Antennenverteilung ein. Neubau mit VDE-gerechtem Potentialausgleich.

Als Schädigungsmechanismus vermute ich, dass die Y-Kondensatoren zur Funkentstörung im Netzteil ihren Teil beitragen: Sie stellen einen kapazitiven Spannungsteiler dar, der zwischen L und N liegt, der Mittelpunkt liegt auf Masse des DC-Ausgangs. Treten nun Transienten am Netzeingang auf, fließt ein Ladestrom (Umladung des Kondensators, der an L liegt) durch den SUP2 hindurch nach der Masse des Antenneneingangs. Das tötet ihn.

Habe jetzt schweren Herzens wieder 2 SUP2 bestellt und werde 2 Dinge tun:
1. (Falls nötig, muss mir das Board noch mal ansehen) Eine Brücke von Masse der Eingangsspannung nach Masse des Antennenausgangs legen,
2. Ein selbst aufgebautes klassisches Trafonetzteil mit linearem 7805 verwenden, das eine echte galvanische Trennung bildet - ohne Kondensatoren zwischen Eingang und DC-Ausgang.

Ich würde mich freuen, wenn die Entwicklung bei ELV sich das mal anschaut und meinen Befund kommentiert.

Danke und freundliche Grüße
Das war aber schon kaputt, bevor ich es repariert habe!
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16.12.2012, 17:08
Hi rafena,

beim SUP2 kann ich dir leider nicht direkt helfen. Den Ansatz mit dem 7805 solltest du aber mal weiter verfolgen (und vielleicht eine kleine Rückmeldung geben).

Ich konnte bei einfachen Universalnetzteilen schon beobachten, das die bei Spannungszufuhr einen Peak ausgeben. Vielleicht ist sowas dann schon zu "stark" für den SUP2?!

HomeMatic CCU2 + 2 CFG-LAN-Adapter mit 96 Geräten und 278 Kanälen // FeWo mit ELV MAX Cube und 11 Geräten
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05.06.2013, 12:19
Bisher hat es mit meinem Selbstbaunetzteil auf bewährter 7805-Basis noch nicht wieder "geknallt". Werde das Ganze weiter beobachten und mich hier gelegentlich wieder melden.
Das war aber schon kaputt, bevor ich es repariert habe!
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30.01.2014, 15:08
Jetzt hatten wir wieder eine Netzabschaltung - und der SUP2 hat mit dem Eigenbaunetzteil auch dieses Mal gehalten. :)

Damit scheint es wohl tatsächlich am USB-Stecker-Schaltnetzteil gelegen zu haben. Trafo und Längsregler sind eben doch ein ausgereiftes Konzept. Schade nur um die beiden kaputten SUP2, das war teures Lehrgeld.
Das war aber schon kaputt, bevor ich es repariert habe!
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06.01.2015, 16:43
Zu früh gefreut, jetzt hat es wieder einen erwischt. Langsam verstehe ich nicht mehr, was die Ursache sein könnte.

Der Ausfall äußert sich immer so, dass nur der Digitaleingang nicht mehr geht, das Zusatzboard überlebt aber. Ich vermute, dass der SI4711 stirbt, denn wenn ich richtig gemessen habe, kommt das "Bitgeklapper" an dessen Eingang noch an, aber es steht ein stummer, unmodulierter Träger am HF-Ausgang.

Analogmodulation geht nach wie vor, aber das ist nicht das, was ich will. Ich möchte auch weiterhin per Toslink modulieren, schon wegen der galvanischen Trennung an dieser Stelle.

Werde mir wohl mal eine Handvoll Si4711 besorgen und mir jemanden suchen, der mir die wechseln kann. Ich hoffe nicht, dass der Prozessor gelitten hat und den vielleicht noch intakten Si4711 "nur" falsch initialisiert.

Jede hilfreiche Idee zur Schadensursache ist mir hoch willkommen, denn es war jetzt der 3. Abschuss...

Danke und viele Grüße
rafena
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07.01.2015, 09:48
Update: Das nächste Exemplar ist in Betrieb. Habe jetzt zusätzlich zum linear geregelten Trafonetzteil 2 weitere Schutzmaßnahmen installiert:

    1. habe ich zwischen USB-Buchse und Antennenausgangsbuchse eine Brücke mit 1,5 mm² Litze gelegt, um etwaige Ausgleichströme vom Board fernzuhalten (der Si4711 liegt genau zwischen beiden Buchsen).

    2. habe ich den HF-Ausgang mit Kondensatoren galvanisch zur Antennenanlage hin isoliert. Schirm mit 1 nF, Seele mit 220 pF. Damit das Ganze definiertes Potenzial hat, habe ich parallel zum 1 nF noch einen 10 kOhm - Widerstand gelegt. Damit hat das SUP2 jetzt an keiner Stelle mehr eine niederohmige Verbindung nach außen.

Wenn das jetzt nicht hält, kommt der ganze Kram in eine Blechdose.
Beste Grüße
rafena
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07.01.2015, 13:45
Hallo miteinander,

Auch wenn das hier fast ein Monolog ist, vielleicht hilft es ja doch irgendwann mal jemandem:

Nachdem ich meinen funktionierenden SUP2 auf Firmware 1.1 gezogen hatte, habe ich das jetzt mit den beiden Exemplaren gemacht, deren digitale Eingänge tot waren. Und siehe da, sie sind beide wieder funktionsfähig (bis auf einen defekten TORX173). Es war also offensichtlich die Firmware "angeschossen" und konnte durch das Update sauber neu geflasht werden. Den Si4711 hatte ich wohl zu Unrecht verdächtigt und ich bin froh darüber.

Der TORX173 (kein Ausgangssignal) ist bei dem Exemplar defekt, das damals noch am Schaltnetzteil hing. Also möglicherweise ein Überspannungsschaden? Ich hoffe, der ELV-Service hilft mir mit diesem Bauteil weiter.

Interessanterweise bekam ich seinerzeit genau diesen SUP2 vom ELV-Service als "nicht instandsetzbar" zurück. Ein Firmware-Flash und ein neuer optischer Receiver hätten möglicherweise genügt... Den zweiten hatte ich dann schon gar nicht mehr eingeschickt.

Viele Grüße
rafena
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28.02.2020, 09:30
Hallo Rafena,
(Ich entschuldige mich für schlechtes Deutsch)
Könnten Sie bitte beschreiben, was Kondensatoren und Widerstände verwenden ANT Ausgang zu schützen?
Grüße aus Bulgarien.
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