...leider das völlige Gegenteil.

Der Bausatz war als Teil einer Zeitmessanlage für Speed-Rodeo-Turniere vorgesehen. Wegen der Eingänge für externe Signalgeber (hier: Lichtschranke) und der Anbindungsmöglichkeit via USB und mitgelieferter Software an einen PC eigentlich eine ideale, weil einfache Lösung für unser Vorhaben. Der Bausatz war dann dank der ausführlichen Anleitung problemlos gelötet und betriebsbereit. Aber dann, die Software:

In der Readme.doc fand sich der Hinweis, dass Java installiert sein muss. Eine Unterscheidung hinsichtlich der 32-Bit-Version oder der 64-Bit-Version fand ich an dieser Stelle und anderswo nicht. Also ohne weiteres Nachdenken die aktuelle 64-Bit-Version für Window 10 gezogen. Damit startete die Software zwar ohne angeschlossene Stoppuhr, mit stürzte sie jedoch unmittelbar mit einem Speicherfehler ab. Auf mehreren Rechnern probiert (Windows 10 und Linux Ubuntu), jedesmal erfolglos. Irgendwann kam uns in den Sinn, es mit einem 32-bit-Java zu versuchen. Und siehe da, auf einem Rechner lief es dann, auf einem anderen erst nach der Umstellung des virtuellen COM-Ports. Die Freude war groß, das Vorhaben schien abgeschlossen. Bis wir bemerkt haben, dass man in der Liste der gemessenen Zeiten zwar einen Kommentar eintragen kann, dieser aber bei der Speicherung der Liste als csv-Datei nicht mit exportiert wird. Was hat man nun von einer Software, die zwar die Zeiten speichert, aber nicht die dazugehörigen Namen der Turnierteilnehmer? Da hilft nur abschreiben, aber soweit waren wir eigentlich schon vor der Anschaffung der LSU 200.