{"id":9569,"date":"2026-03-19T09:30:00","date_gmt":"2026-03-19T08:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/de.elv.com\/elvjournal\/?p=9569"},"modified":"2026-04-14T15:42:49","modified_gmt":"2026-04-14T13:42:49","slug":"fledermaus-detektor-fmd1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elv.com\/elvjournal\/fledermaus-detektor-fmd1\/","title":{"rendered":"H\u00f6rbar gemacht \u2013 Fledermaus-Detektor FMD1"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-gray-light-color has-text-color has-link-color has-h-5-font-size wp-elements-c46bda5cba1085620bc7d7e5077c1207\"><strong>Fledermaus-Detektor FMD1<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Ortungssignale von Flederm\u00e4usen h\u00f6rbar machen<\/h1>\n\n\n\n<p><strong>Steigen Sie ein in die akustische Welt der Ultraschallsignale! Der Fledermaus-Detektor \u2013 erh\u00e4ltlich als <span data-tooltip=\"151462\" class=\"dhsv-product-tooltip\">Bausatz<\/span> und <span data-tooltip=\"155564\" class=\"dhsv-product-tooltip\">Fertigger\u00e4t<\/span> \u2013 setzt die Ortungssignale von Flederm\u00e4usen in den h\u00f6rbaren Bereich um und bietet damit vielf\u00e4ltige interessante H\u00f6rerlebnisse.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ultraschallsignale &#8211; Unh\u00f6rbares h\u00f6rbar machen<\/h2>\n\n\n\n<p>In der Tierwelt spielt die Erzeugung von Ultraschallsignalen eine relativ gro\u00dfe Rolle, viele Tiere reagieren besonders auf Ultra- als auch auf Infraschallsignale. Der Mensch hingegen vermag zumeist nur in jungen Jahren T\u00f6ne im unteren Ultraschallbereich bewusst wahrzunehmen. Die F\u00e4higkeit, h\u00f6here Frequenzen als 10 bis 12&nbsp;kHz zu h\u00f6ren, nimmt mit zunehmendem Alter ab. Viele Tiere hingegen, auch unsere Hunde und Katzen, sind in der Lage, Ultraschallt\u00f6ne zu h\u00f6ren. Dies nutzen wir z.&nbsp;B., um Hunde zu erziehen oder Tiere von einem bestimmten Areal fernzuhalten. Es gibt Insektenabwehrger\u00e4te (M\u00fcckenvertreiber) ebenso wie solche, die auf Vogel- oder Wildtierabwehr, wie z.&nbsp;B. gegen Marder, spezialisiert sind. Die eventuelle unangenehme Nebenwirkung f\u00fcr den Menschen ist die unbewusste Wahrnehmung, dies kann durchaus auch eine Auswirkung auf das menschliche Wohlbefinden haben, etwa in Form von Kopfschmerzen oder Druckempfinden. Kinder und Jugendliche k\u00f6nnen manche Ultraschallt\u00f6ne sogar bewusst h\u00f6ren. In beiden F\u00e4llen k\u00f6nnen bei andauernder und starker Einwirkung sogar H\u00f6rsch\u00e4den die Folge sein. Auf der anderen Seite ist es eine interessante Besch\u00e4ftigung, die in der Natur (und auch Technik) vorkommenden Ultraschallt\u00f6ne zu erkunden. Diese werden nicht nur von Tieren zur Orientierung und Kommunikation erzeugt, auch die Pflanzenwelt h\u00e4lt hier durchaus \u00dcberraschungen bereit, etwa am Wasser oder im Wald. Zum Beispiel reichen durch Wind hervorgerufene Ger\u00e4usche weit in den Ultraschallbereich hinein. In der Technik gibt es ebenfalls h\u00f6her frequente Ger\u00e4uschquellen: Lager (\u00fcberhaupt alles, was sich schnell dreht), Antriebe usw., sorgen daf\u00fcr. Ein ganz besonderes Ph\u00e4nomen sind jedoch Tiere, die sich mittels Ultraschall im Raum orientieren und so auch in der Dunkelheit fliegen und jagen k\u00f6nnen. Spannende Informationen finden sie <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Flederm%C3%A4use\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.fledermaus-bayern.de\/\">h<\/a><a href=\"https:\/\/www.fledermaus-bayern.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">i<\/a><a href=\"https:\/\/www.fledermaus-bayern.de\/\">er<\/a>. In unseren Breiten sind dies die Flederm\u00e4use, die sich mit Ultraschalllauten von bis \u00fcber 100&nbsp;dB in einem Frequenzbereich bis zu 200&nbsp;kHz in der Dunkelheit orientieren. Dabei werden zum Teil sehr komplexe Frequenzgemische, unterschiedlich moduliert, erzeugt. Die Orientierung erfolgt sehr pr\u00e4zise \u00fcber den Dopplereffekt, wie wir ihn vom Radar kennen. Auf diese Weise erfassen die Nachtflieger sowohl ihre Umgebung als auch \u00fcber Modulationseffekte Bewegliches, also in der Regel ihre Jagdbeute. Das H\u00f6rbarmachen dieser Laute f\u00fcr den Menschen erfordert eine Umsetzung in den menschlichen H\u00f6rbereich \u2013 dies ist nicht nur ein interessantes Hobby, sondern f\u00fcr alle, die mit der Erforschung der Fauna, des Denkmalschutzes usw. zu tun haben, eine Arbeitsgrundlage.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weitere interessante Anwendungen f\u00fcr den Fledermaus-Detektor<\/h2>\n\n\n\n<p>Nicht nur Flederm\u00e4use und andere Tiere senden Ultraschallsignale aus, auch Gegenst\u00e4nde des t\u00e4glichen Lebens k\u00f6nnen Ultraschall erzeugen <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">(Bild&nbsp;1)<\/mark>. Ein klassisches Beispiel ist die Ultraschallfernbedienung, die bis ins Jahr 1978 Verwendung zur Bedienung von Fernsehger\u00e4ten fand. Mit dem FMD1 k\u00f6nnen auch solche Ger\u00e4te, aber auch die bereits genannten Tiervertreiber, getestet werden. Wie Tests in unserem ELV Labor zeigten, k\u00f6nnen aber auch Schaltnetzteile oder Fernsehger\u00e4te mit entsprechenden Netzteilen Ultraschallsignale erzeugen. Wir Menschen h\u00f6ren diese Signale nicht (bewusst), aber unsere Haustiere k\u00f6nnten sich von solchen Haushaltsger\u00e4ten gest\u00f6rt f\u00fchlen, und, wie gesagt, k\u00f6nnen hier auch unbewusst Gesundheitsst\u00f6rungen beim Menschen hervorgerufen werden. Es ist vielleicht ganz interessant, einmal zu erfahren, ob sich im Haushalt St\u00f6rquellen im Ultraschallbereich befinden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"1148\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild01_fmd-1600x1148.jpg\" alt=\"Bild 1: Anwendungsbeispiele f\u00fcr den FMD1\" class=\"wp-image-9601\" style=\"width:780px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild01_fmd-1600x1148.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild01_fmd-300x215.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild01_fmd-768x551.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild01_fmd-1536x1102.jpg 1536w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild01_fmd.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 1: Anwendungsbeispiele f\u00fcr den FMD1<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Funktionsweise von Fledermaus-Detektoren<\/h2>\n\n\n\n<p>Damit Ultraschallt\u00f6ne aus dem Frequenzbereich oberhalb von 16&nbsp;kHz f\u00fcr den Menschen h\u00f6rbar werden, bedarf es einer speziellen Technik. \u00c4hnlich wie bei Rundfunkempf\u00e4ngern muss der Eingangsfrequenzbereich in einen anderen, in diesem Fall f\u00fcr uns h\u00f6rbaren Bereich verschoben werden. Dies kann mit unterschiedlichen Verfahren erreicht werden. Wir haben uns f\u00fcr den Superhet-Empf\u00e4nger entschieden, welcher auch als Heterodyn-Empf\u00e4nger bezeichnet wird (Infos hierzu finden Sie auch <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fledermausdetektor\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a>). Hierbei wird die Eingangsfrequenz mit einer festen Frequenz gemischt. Bei der Mischung entstehen Summen und Differenzsignale der beiden Frequenzen. Mit einem Filter ist es m\u00f6glich, die f\u00fcr uns interessanten bzw. nutzbaren Frequenzen herauszufiltern. Je nach Frequenz des festen (lokalen) Oszillators k\u00f6nnen unterschiedliche Frequenzen empfangen werden. F\u00fcr den Fledermaus-Detektor sind die Differenzfrequenzen bis 2,5&nbsp;kHz optimal. Dieser Frequenzbereich liegt im gut h\u00f6rbaren Frequenzbereich. H\u00f6here Frequenzen werden doch eher als unangenehm empfunden.<br><br><strong>Hier ein Beispiel:<\/strong> Eine Fledermaus sendet ein Signal mit einer Frequenz von 41&nbsp;kHz. Der Fledermaus-Detektor nimmt diese, wir nennen sie mal Eingangsfrequenz (f1), \u00fcber ein Mikrofon auf und mischt sie mit einer festen Frequenz von z. B. 40&nbsp;kHz (f0). Im Mischer entstehen zahlreiche Mischprodukte, unter anderem auch das Differenzsignal von 1 kHz. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>In <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">Bild&nbsp;2<\/mark> ist dieser Vorgang auf einer Frequenzachse dargestellt. Aber auch eine Eingangsfrequenz von 39&nbsp;kHz (-f1) f\u00fchrt zu einem Differenzsignal von 1&nbsp;kHz, welches als Spiegelfrequenz bezeichnet wird. Bei einem Rundfunkempf\u00e4nger ist diese Spiegelfrequenz nicht erw\u00fcnscht und wird durch entsprechende Eingangsfilter unterdr\u00fcckt. In einem Fledermaus-Detektor macht der Empfang der Spiegelfrequenz keine Probleme, denn wir wollen ja nur die Ultraschallsignale h\u00f6rbar machen.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"717\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild02_fmd-1600x717.jpg\" alt=\"Bild 2: Das Frequenzspektrum am Mischerausgang\" class=\"wp-image-9602\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild02_fmd-1600x717.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild02_fmd-300x134.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild02_fmd-768x344.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild02_fmd-1536x688.jpg 1536w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild02_fmd.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 2: Das Frequenzspektrum am Mischerausgang<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>F\u00fcr den Empfang von Ultraschall sind spezielle Mikrofone notwendig. Auch ein modernes Elektret-Mikrofon ist nicht in der Lage, Frequenzen oberhalb von 20&nbsp;kHz aufzunehmen. Als Mikrofon kommt in unserer Schaltung ein sogenanntes MEMS-Mikrofon zum Einsatz <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">(Bild&nbsp;3)<\/mark>.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"871\" height=\"435\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild03_fmd.jpg\" alt=\"Bild 3: Das MEMS SPU0410LR5H-QB\" class=\"wp-image-9603\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild03_fmd.jpg 871w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild03_fmd-300x150.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild03_fmd-768x384.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 871px) 100vw, 871px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 3: Das MEMS SPU0410LR5H-QB<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Diese modernen Mikrofone sind sehr klein und werden haupts\u00e4chlich in Handys und Smartphones verwendet. MEMS-Mikrofone sind sehr rauscharm und verf\u00fcgen \u00fcber einen weiten Frequenzbereich. Im unteren Frequenzbereich von kleiner als 100&nbsp;Hz ist die Empfindlichkeit nicht gut. Aber das st\u00f6rt in den meisten Anwendungen nicht, sondern ist im Gegenteil sogar n\u00fctzlich. Tiefe Frequenzen unterhalb von 100&nbsp;Hz werden z.&nbsp;B. auch durch Wind erzeugt und gelten als St\u00f6rger\u00e4usche. Alternativ h\u00e4tte man auch einen 40-kHz-Ultraschallempf\u00e4nger verwenden k\u00f6nnen, wie er in vielen Schaltungen zu finden ist. Das MEMS-Mikrofon zeigt aber einen weit lineareren Frequenzverlauf und ist deshalb vorzuziehen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bedienung des FMD1 Fledermaus-Detektors<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>In <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">Bild&nbsp;4<\/mark> sind die Bedienelemente des FMD1 dargestellt. Zum Ein- und Ausschalten des Ger\u00e4ts befindet sich auf der Geh\u00e4useoberseite ein Taster. Durch einmaliges Dr\u00fccken dieses Tasters schaltet das Ger\u00e4t ein. Das Ausschalten erfolgt durch nochmaliges Bet\u00e4tigen des Tasters (Toggle-Funktion). Um die Batterie zu schonen, sorgt ein \u201eAuto-Aus\u201c (engl.: Auto-Power-Off) f\u00fcr eine automatische Abschaltung nach ca. 3&nbsp;Minuten. Das Ger\u00e4t muss dann manuell wieder eingeschaltet werden. Der obere seitliche Einsteller ist f\u00fcr die Lautst\u00e4rke zust\u00e4ndig. Dieser sollte normalerweise zuerst auf Mittelstellung gebracht werden. Je nach St\u00e4rke des Empfangssignals kann die Lautst\u00e4rke angepasst werden.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1191\" height=\"1600\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild04_fmd-1191x1600.jpg\" alt=\"Bild 4: Die Bedienelemente des FMD1\" class=\"wp-image-9604\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild04_fmd-1191x1600.jpg 1191w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild04_fmd-223x300.jpg 223w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild04_fmd-768x1032.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild04_fmd-1143x1536.jpg 1143w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild04_fmd-1525x2048.jpg 1525w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild04_fmd.jpg 1745w\" sizes=\"auto, (max-width: 1191px) 100vw, 1191px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 4: Die Bedienelemente des FMD1<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Das interne Mikrofon befindet sich im vorderen Bereich hinter der Schall\u00f6ffnung. Der mechanische Aufbau weist eine Richtcharakteristik auf, sodass diese \u00d6ffnung in Richtung der Schallquelle ausgerichtet sein sollte. Das wichtigste Einstellelement ist der Frequenzeinsteller, mit dem der interne Oszillator eingestellt wird. Der Frequenzbereich umfasst einen Bereich von 20&nbsp;kHz bis 80&nbsp;kHz. Hat man eine Fledermaus gesichtet oder vermutet diese in einer bestimmten Richtung, k\u00f6nnen deren Orientierungslaute nur dann h\u00f6rbar gemacht werden, wenn die richtige Frequenz am Ger\u00e4t eingestellt ist. Aus diesem Grund muss der Frequenzbereich manuell gescannt werden, d.&nbsp;h. der Frequenzeinsteller ist so lange zu verstellen, bis die Empfangssignale h\u00f6rbar werden. Je nachdem wie nah die Oszillatorfrequenz dem Empfangssignal ist, \u00e4ndert sich die Tonlage. Jede Fledermausart hat ihren eigenen Frequenzbereich, welcher im Bereich von 20&nbsp;kHz bis 200&nbsp;kHz liegen kann. Interessante Information zu diesem Thema findet man <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Flederm%C3%A4use\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.fledermaus-bayern.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a>. Das Geh\u00e4use ist so ausgelegt, dass die Bedienung des Frequenzeinstellers mit der rechten Hand erfolgt. Im Prinzip ist das Ger\u00e4t mit nur einer Hand zu bedienen. Wenn die Batteriespannung unterhalb von 2,3&nbsp;V absinkt, leuchtet die rote LED auf und signalisiert damit, dass die Batterie gewechselt werden sollte. Zum Wechseln der Batterie ist das Ger\u00e4t zu \u00f6ffnen. Hierzu sind die beiden Geh\u00e4useschrauben zu entfernen. Nun k\u00f6nnen die beiden Micro-Batterien getauscht werden. Durch die automatische Abschaltung ist jedoch ein relativ langer Batteriebetrieb m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-gray-lightest-100-background-color has-background\"><strong>Hinweis!<\/strong> Bei voller Lautst\u00e4rke ist ein leichtes Grundrauschen zu h\u00f6ren. Dies stellt keine Fehlfunktion dar, sondern ist technisch bedingt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schaltungsaufbau eines Fledermaus-Detektors<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Schaltbild des Fledermaus-Detektors ist in <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">Bild&nbsp;5<\/mark> dargestellt. Zur besseren Veranschaulichung der Funktionsweise ist in <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">Bild&nbsp;6<\/mark> zus\u00e4tzlich ein  Blockschaltbild abgebildet. Das akustische Signal wird mit einem MEMS-Mikrofon aufgefangen und in ein elektrisches Signal umgewandelt. Dieses Mikrofon bzw. die Mikrofonplatine ben\u00f6tigt eine Versorgungsspannung, die \u00fcber den Widerstand R1 zugef\u00fchrt wird. Zusammen mit dem Kondensator C1 ergibt sich hierdurch noch ein Tiefpass, der St\u00f6rungen auf der Versorgungsspannungsleitung unterdr\u00fcckt. Der nachfolgende Operationsverst\u00e4rker IC7A bildet mit seiner Peripherie einen Hochpass 2.&nbsp;Ordnung. Hiermit werden Frequenzen unterhalb von ca. 20&nbsp;kHz, also die im h\u00f6rbaren Bereich, unterdr\u00fcckt. Die n\u00e4chste Schaltungsstufe, gebildet von IC7B, dient zur Verst\u00e4rkung und hat einen Verst\u00e4rkungsfaktor von 66. Als n\u00e4chste Stufe folgt wieder ein Hochpass, der mit IC1C realisiert ist. Die Grenzfrequenz und Beschaltung ist identisch mit dem ersten Hochpass IC7A. Durch diese Schaltungsnahmen sind fast alle Frequenzanteile im h\u00f6rbaren Bereich (bis 16&nbsp;kHz) herausgefiltert. Dies ist unbedingt notwendig, da es ansonsten zu unerw\u00fcnschten St\u00f6rsignalen kommt.<\/p>\n\n\n<div class=\"dhsv-image-modal\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-bordered show-in-modal\"><div class=\"image-modal__image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"1049\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild05_fmd-1600x1049.jpg\" alt=\"Bild 5: Das komplette Schaltbild des FMD1\" class=\"wp-image-9605\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild05_fmd-1600x1049.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild05_fmd-300x197.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild05_fmd-768x503.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild05_fmd-1536x1007.jpg 1536w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild05_fmd-2048x1342.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><button type=\"button\" class=\"image-modal__open-button\" aria-label=\"Open image in modal\"><svg width=\"18\" height=\"18\" viewBox=\"0 0 18 18\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\">\n  <path d=\"M7.66602 1H0.999349V7.66667\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"1.4\" stroke-linejoin=\"round\"\/>\n  <path d=\"M7.66602 7.66667L0.999349 1\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"1.4\" stroke-linejoin=\"round\"\/>\n  <path d=\"M10.334 17H17.0007V10.3333\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"1.4\" stroke-linejoin=\"round\"\/>\n  <path d=\"M10.334 10.3333L17.0006 17\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"1.4\" stroke-linejoin=\"round\"\/>\n<\/svg><\/button><\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 5: Das komplette Schaltbild des FMD1<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"415\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild06_fmd-1600x415.jpg\" alt=\"Bild 6: Das Blockschaltbild des FMD\" class=\"wp-image-9606\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild06_fmd-1600x415.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild06_fmd-300x78.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild06_fmd-768x199.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild06_fmd-1536x398.jpg 1536w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild06_fmd-2048x531.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 6: Das Blockschaltbild des FMD<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Betrachten wir nun den Mischer, der im Wesentlichen aus den beiden Transistoren T1 und T2 besteht. Diese beiden Transistoren dienen als analoge Schalter. Die Mischereingangssignale bestehen aus dem Ausgangssignal des Verst\u00e4rkers IC1B (Pin 7) in der Phasenlage 0\u00b0 und dem mit IC1D invertierten Signal, entsprechend der Phasenlage 180\u00b0. Mit den beiden Transistoren T1 und T2 kann wahlweise das nicht invertierte oder invertierte Signal ausgew\u00e4hlt werden (Schaltmischer). Angesteuert werden die beiden Transistoren von einem Oszillator, der mit dem Timerbaustein ICM7555 (IC2) aufgebaut ist. Der ICM7555 ist die moderne CMOS-Version des NE555. Die Oszillatorfrequenz wird durch die Widerst\u00e4nde R2, R5 und R10 sowie dem Kondensator C14 bestimmt. Mit dem Trimmer R10 kann eine Frequenz von 20 bis 80&nbsp;kHz eingestellt werden. <\/p>\n\n\n\n<p>In <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">Bild&nbsp;7<\/mark> ist zu sehen, welche Signale dem Mischer zugef\u00fchrt werden. Die genaue Funktionsweise eines Mischers kann <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mischer_(Elektronik)\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a> nachgelesen werden. Das Ausgangssignal des Mischers gelangt anschlie\u00dfend auf einen Tiefpass, denn uns interessiert die Differenzfrequenz zwischen empfangenem Eingangssignal und dem lokalen Oszillator. Nur so k\u00f6nnen wir die Frequenzen im Ultraschallbereich h\u00f6rbar machen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"1068\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild07_fmd-1600x1068.jpg\" alt=\"Bild 7: Die Signalanteile des Mischers und das Ergebnis der Mischung\" class=\"wp-image-9607\" style=\"width:679px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild07_fmd-1600x1068.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild07_fmd-300x200.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild07_fmd-768x513.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild07_fmd-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild07_fmd.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 7: Die Signalanteile des Mischers und das Ergebnis der Mischung<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:5px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Ist die Eingangsfrequenz z. B. 40&nbsp;kHz und der lokale Oszillator auf 42&nbsp;kHz eingestellt, ergibt sich eine Differenzfrequenz von 2&nbsp;kHz <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">(siehe Bild&nbsp;2)<\/mark>. Die Differenzfrequenz kann f0 (lokaler Oszillator) \u2013 f1 (Eingangsfrequenz) oder umgekehrt f1 \u2013 f0 sein.<br><br>Der Tiefpass besteht aus dem Operationsverst\u00e4rker IC1A und Peripherie. Die Grenzfrequenz liegt bei 2,5&nbsp;kHz. Am Ausgang von IC1A liegen also nur Signale im unteren h\u00f6rbaren Bereich an. Diese Audiosignale gelangen auf den Lautst\u00e4rkeeinsteller R21. Um das Audiosignal auf einen Pegel zum Ansteuern eines Lautsprechers zu bringen, kommt ein Audio-Class-D-Verst\u00e4rker (IC3) zum Einsatz. Am Ausgang des Verst\u00e4rkers liegt ein digitales Signal mit einer Frequenz von ca. 320&nbsp;kHz an. Die Audioinformationen, also Frequenz und Amplitude, sind in der Modulation gespeichert. Normalerweise werden bei einem Class-D-Verst\u00e4rker aufwendige Filter eingesetzt, um die Audioinformation aus dem Digitalsignal zu filtern und St\u00f6raussendungen zu vermeiden. Es gibt aber auch eine kosteng\u00fcnstige L\u00f6sung, bei der diese Filter eingespart werden (\u201eFilterfree\u201c). In diesem Fall wandelt der angeschlossene Lautsprecher das digitale Signal in ein analoges, h\u00f6rbares Signal um. Aus EMV-technischen Gr\u00fcnden muss die L\u00e4nge der Anschlussleitung vom Ausgang des Verst\u00e4rkers zum Lautsprecher begrenzt werden. Werden die Anschlussleitungen zu lang, wirken diese wie Antennen, und es gelangt St\u00f6rstrahlung in das Umfeld. Die an den Ausg\u00e4ngen eingesetzten Filter L2\/C32 und L3\/C31 unterdr\u00fccken allein die Oberwellen der Grundfrequenz. An den Anschl\u00fcssen ST3 und ST4 ist der Lautsprecher angeschlossen.<br><br>Kommen wir nun zum Schaltungsteil der Spannungsversorgung. Die Schaltung wird mit zwei 1,5-V-Batterien betrieben und erfordert eine batterieschonende Technik. Schauen wir uns aber zun\u00e4chst an, wie die Spannungsversorgung und das Ein- und Ausschalten funktionieren. Die Batteriespannung (3&nbsp;V) gelangt zun\u00e4chst auf den Sicherungswiderstand R31. Dieser Widerstand ist ein PTC, der bei \u00dcberstrom seinen Widerstandswert erh\u00f6ht und somit im Fehlerfall f\u00fcr eine Strombegrenzung sorgt. Die beiden nachfolgenden MOSFET-Transistoren T5 und T6 dienen zum einen als Schalter f\u00fcr die Versorgungsspannung und zum anderen als Verpolungsschutz. Durch einmaliges Bet\u00e4tigen des Tasters gelangt ein Spannungsimpuls \u00fcber C29 und R37 auf die Basis von T7. Dieser steuert \u00fcber R30 die beiden Transistoren T5 und T6 an, die somit leitend werden und die Betriebsspannung \u201edurchschalten\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Auto-Aus-Funktion (Auto-Power-Off) und f\u00fcr die Ein-Aus-Toggle-Funktion kommt ein Flip-Flop zum Einsatz. IC5A ist als T-Flip-Flop geschaltet, dessen Ausg\u00e4nge (Q und \/Q) durch einen positiven Spannungsimpuls am Clockeingang (Pin&nbsp;3) jeweils die Logikzust\u00e4nde wechseln. Dieses Flip-Flop kann durch zwei Umst\u00e4nde gesetzt werden. Einmal durch ein High-Signal am Set-Eingang, oder durch ein Clocksignal an Pin&nbsp;3, falls das Flip-Flop vorher zur\u00fcckgesetzt war. Nachdem T5 und T6 die Versorgungsspannung durchgeschaltet haben, gelangt \u00fcber C21 ein High-Impuls auf den Set-Eingang Pin&nbsp;6, wodurch das Flip-Flop zun\u00e4chst gesetzt wird. Der Ausgang&nbsp;Q (Pin&nbsp;1) f\u00fchrt nun High-Pegel und steuert \u00fcber R33 den Transistor T7 an. Die Einschaltung bleibt nun eingeschaltet, da die Selbsthaltung greift.<br><br>Nachdem der Ausgang Q auf \u201ehigh\u201c wechselt kann sich \u00fcber R34 der Kondensator C33 aufladen. Ist die Spannung auf ca. 2\/3 der Betriebsspannung angestiegen, wird \u00fcber den Reset-Eingang Pin&nbsp;4 das Flip-Flop zur\u00fcckgesetzt. Ausgang&nbsp;Q wechselt auf Low-Pegel und die Selbsthaltung l\u00f6st sich \u2013 das Ger\u00e4t schaltet aus (Auto-Aus). Da R34 und C33 relativ gro\u00df sind, dauert dieser Vorgang ca. 3 Minuten. Da der \/Q-Ausgang \u00fcber den Widerstand R38 mit dem D-Eingang (Pin 5) verbunden ist, wechseln die Logikzust\u00e4nde am Ausgang des Flip-Flops bei jedem Clocksignal an Pin&nbsp;3. Auf diese Weise kann durch Bet\u00e4tigen des Tasters TA1 das Ger\u00e4t im eingeschalteten Zustand wieder ausgeschaltet werden. Durch R38 und C34 wird ein Prellen dieses Ein- und Ausschaltvorgangs verhindert.<br><br>Mit dem zweiten Flip-Flop IC5B und IC6 ist eine Low-Bat-Erkennung realisiert. Diese funktioniert wie folgt: IC6 ist eigentlich ein Reset-Baustein, wird in unserer Schaltung aber zur Unterspannungserkennung genutzt. Ist die Batteriespannung gr\u00f6\u00dfer als 2,3&nbsp;V, ist der Ausgang von IC6 auf \u201ehigh\u201c, und der Transistor T8, der hier als Pegelwandler dient, schaltet durch. Der Reset-Eingang des Flip-Flops IC5B liegt auf Low-Pegel. Hier sei erw\u00e4hnt, dass im Einschaltmoment beide Flip-Flops \u00fcber den Set-Eingang gesetzt werden. Im Normalfall, d.&nbsp;h., die Batterien sind noch \u201evoll\u201c (&gt; 3&nbsp;V), weisen die Ausg\u00e4nge von IC5B folgende Pegel auf: Q ist auf \u201ehigh\u201c (LED D2 (Power) leuchtet), \/Q &#8211; ist auf \u201elow\u201c, sodass LED D1 (Low-Bat) nicht leuchtet. Sinkt die Batteriespannung unterhalb von 2,3&nbsp;V, kehren sich alle Logikpegel um und das Flip-Flop wird zur\u00fcckgesetzt. Jetzt leuchtet die Low-Bat-LED D1 auf und signalisiert, dass die Batterie gewechselt werden muss.<br><br>Ein zus\u00e4tzliches Feature des Audioverst\u00e4rkers TPA2013 (IC3) ist der integrierte Step-up-Wandler, der die Eingangsspannung in eine h\u00f6here Spannung transformiert und diese f\u00fcr die Endstufe verwendet. Aus diesem Grund kann auch mit einer relativ niedrigen Eingangsspannung noch eine beachtliche Ausgangsleistung erzeugt werden. Externes Bauteil dieses Wandlers ist die Speicherspule&nbsp;L1. Alle anderen Komponenten sind im TPA2013 integriert. Die Ausgangsspannung VCCOUT an Pin&nbsp;17 von IC3 wird durch den Spannungsteiler R27\/R28 bestimmt und liegt bei 5&nbsp;V. Diese Spannung wird f\u00fcr Ansteuerung der beiden LEDs verwendet, da die blaue LED eine Flussspannung von bis 3,5&nbsp;V aufweist und die Batteriespannung von 3&nbsp;V unter Umst\u00e4nden nicht ausreicht. Der Vorteil dieses Step-up-Wandlers besteht aber darin, dass die komplette Elektronik mit dieser generierten Spannung versorgt wird, und so, unabh\u00e4ngig von Batteriespannung, immer eine konstante Spannung zur Verf\u00fcgung steht. Allerdings wird f\u00fcr den empfindlichen Vorverst\u00e4rker und den Mischer eine stabilisierte saubere Spannung ben\u00f6tigt. Aus diesem Grund wird die 5-V-Spannung mit dem Spannungsregler IC4 auf 3&nbsp;V stabilisiert.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fledermaus-Detektor nachbauen<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Platine f\u00fcr den Fledermaus-Detektor besteht aus zwei Platinen, die herstellungsbedingt zu einem sogenannten Nutzen zusammengefasst sind <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">(Bild&nbsp;8)<\/mark>. Die Platinen k\u00f6nnen einfach mit der Hand auseinandergebrochen werden. An den in <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">Bild&nbsp;8<\/mark> dargestellten Stellen ist ein Grat vorhanden, der mit einer Feile entfernt wird <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">(Bild&nbsp;9)<\/mark>. Auf den Platinen sind die SMD-Bauteile vorbest\u00fcckt, sodass nur die bedrahteten Bauteile zu best\u00fccken sind und der mitunter m\u00fchsame Umgang mit den kleinen SMD-Bauteilen somit entf\u00e4llt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns are-vertically-aligned-bottom is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-bottom is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"dhsv-image-modal\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-bordered show-in-modal\"><div class=\"image-modal__image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"557\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild08_fmd-1600x557.jpg\" alt=\"Bild 8: An den markierten Stellen wird der Nutzen auseinandergebrochen.\" class=\"wp-image-9608\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild08_fmd-1600x557.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild08_fmd-300x104.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild08_fmd-768x267.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild08_fmd-1536x535.jpg 1536w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild08_fmd.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><button type=\"button\" class=\"image-modal__open-button\" aria-label=\"Open image in modal\"><svg width=\"18\" height=\"18\" viewBox=\"0 0 18 18\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\">\n  <path d=\"M7.66602 1H0.999349V7.66667\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"1.4\" stroke-linejoin=\"round\"\/>\n  <path d=\"M7.66602 7.66667L0.999349 1\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"1.4\" stroke-linejoin=\"round\"\/>\n  <path d=\"M10.334 17H17.0007V10.3333\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"1.4\" stroke-linejoin=\"round\"\/>\n  <path d=\"M10.334 10.3333L17.0006 17\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"1.4\" stroke-linejoin=\"round\"\/>\n<\/svg><\/button><\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 8: An den markierten Stellen wird der Nutzen auseinandergebrochen.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-bottom is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:35%\"><div class=\"dhsv-image-modal\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-bordered show-in-modal\"><div class=\"image-modal__image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"1164\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild09_fmd-1600x1164.jpg\" alt=\"Bild 9: Der entstandene Grat ist mit einer Feile zu entfernen.\" class=\"wp-image-9609\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild09_fmd-1600x1164.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild09_fmd-300x218.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild09_fmd-768x559.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild09_fmd-1536x1117.jpg 1536w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild09_fmd.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><button type=\"button\" class=\"image-modal__open-button\" aria-label=\"Open image in modal\"><svg width=\"18\" height=\"18\" viewBox=\"0 0 18 18\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\">\n  <path d=\"M7.66602 1H0.999349V7.66667\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"1.4\" stroke-linejoin=\"round\"\/>\n  <path d=\"M7.66602 7.66667L0.999349 1\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"1.4\" stroke-linejoin=\"round\"\/>\n  <path d=\"M10.334 17H17.0007V10.3333\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"1.4\" stroke-linejoin=\"round\"\/>\n  <path d=\"M10.334 10.3333L17.0006 17\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"1.4\" stroke-linejoin=\"round\"\/>\n<\/svg><\/button><\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 9: Der entstandene Grat ist mit einer Feile zu entfernen.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Es ist lediglich eine Best\u00fcckungskontrolle anhand des Platinenfotos, des Best\u00fcckungsplans<mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\"> (Bild&nbsp;10)<\/mark> und der St\u00fcckliste sowie eine Kontrolle auf L\u00f6tfehler vorzunehmen, bevor man mit den weiteren Best\u00fcckungsarbeiten beginnt. Die Best\u00fcckung der bedrahteten Bauteile erfolgt in gewohnter Weise anhand der St\u00fcckliste und des Best\u00fcckungsplans. Das in <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">Bild&nbsp;10<\/mark> dargestellte Platinenfoto mit Best\u00fcckungsplan gibt zus\u00e4tzlich hilfreiche Informationen. Die Bauteilanschl\u00fcsse werden entsprechend dem Rasterma\u00df abgewinkelt und durch die im Best\u00fcckungsdruck vorgegebenen Bohrungen gef\u00fchrt. Nach dem Verl\u00f6ten der Anschl\u00fcsse auf der Platinenr\u00fcckseite werden \u00fcberstehende Drahtenden mit einem Seitenschneider sauber abgeschnitten, ohne die L\u00f6tstelle selbst dabei zu besch\u00e4digen. Auf der Batterieplatine sind zun\u00e4chst die beiden Batteriehalter zu best\u00fccken. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Polung (\u201e+\u201c und \u201e-\u201c) mit dem Platinenaufdruck \u00fcbereinstimmt und dass diese auf der richtigen Platinenseite eingesetzt werden. Anschlie\u00dfend werden die Bauteile auf Signalplatine best\u00fcckt. Auch hier ist besonders darauf zu achten, dass die Bauteile auf der richtigen Platinenseite best\u00fcckt werden <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">(siehe Platinenfotos Bild&nbsp;10)<\/mark>. Die beiden R\u00e4ndelpotis R10 und R21 m\u00fcssen vor dem Verl\u00f6ten exakt plan auf der Platine aufliegen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"1188\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild10_fmd-1600x1188.jpg\" alt=\"Bild 10: Die Platinenfotos des FMD1 mit den dazugeh\u00f6rigen Best\u00fcckungsdrucken, oben von der Best\u00fcckungsseite, unten von der L\u00f6tseite\" class=\"wp-image-9610\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild10_fmd-1600x1188.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild10_fmd-300x223.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild10_fmd-768x570.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild10_fmd-1536x1141.jpg 1536w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild10_fmd.jpg 1800w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 10: Die Platinenfotos des FMD1 mit den dazugeh\u00f6rigen Best\u00fcckungsdrucken, oben von der Best\u00fcckungsseite, unten von der L\u00f6tseite<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Nachdem der Taster TA1 montiert ist, kann die beiliegende Tastenkappe auf den Tastst\u00f6\u00dfel gedr\u00fcckt werden. Nun erfolgt das Vorbereiten der Mikrofonplatine MEMS-1. Auf dieser kleinen Platine muss zuvor noch die 3-pol. Stiftleiste aufgel\u00f6tet werden, wie es in <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">Bild&nbsp;11<\/mark> zu sehen ist. Die so vorbereitete Mikrofonplatine wird anschlie\u00dfend auf der Signalplatine eingesetzt und verl\u00f6tet <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">(siehe Bild&nbsp;12)<\/mark>.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns are-vertically-aligned-bottom is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-bottom is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:39%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"893\" height=\"435\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild11_fmd-e1768400891637.jpg\" alt=\"Bild 11: So wird die 3-polige Stiftleiste auf der MEMS-Platine best\u00fcckt.\" class=\"wp-image-9611\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild11_fmd-e1768400891637.jpg 893w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild11_fmd-e1768400891637-300x146.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild11_fmd-e1768400891637-768x374.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 893px) 100vw, 893px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 11: 3-polige Stiftleiste auf der MEMS-Platine.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-bottom is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"536\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild12_fmd-1600x536.jpg\" alt=\"Bild 12: So sieht die best\u00fcckte Mikrofonplatine aus.\" class=\"wp-image-9612\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild12_fmd-1600x536.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild12_fmd-300x101.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild12_fmd-768x257.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild12_fmd-1536x515.jpg 1536w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild12_fmd.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 12: So sieht die best\u00fcckte Mikrofonplatine aus.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Die beiden Platinen werden \u00fcber die 10-polige Stiftleiste miteinander verbunden <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">(Bild&nbsp;13)<\/mark>. Wichtig hierbei ist, dass die Stiftleiste auf beiden Seiten plan auf der Platine aufliegt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"484\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild13_fmd-1600x484.jpg\" alt=\"Bild 13: Die beiden fertig best\u00fcckten Platinen und die 10-polige Stiftleiste\" class=\"wp-image-9613\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild13_fmd-1600x484.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild13_fmd-300x91.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild13_fmd-768x232.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild13_fmd-1536x465.jpg 1536w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild13_fmd.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 13: Die beiden fertig best\u00fcckten Platinen und die 10-polige Stiftleiste<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">Bild&nbsp;14<\/mark> sind die beiden verbundenen Platinen in der Seitenansicht zu sehen. Im n\u00e4chsten Arbeitsschritt wird der Lautsprecher angeschlossen und montiert. Hierzu sind zwei Verbindungsleitungen mit einer L\u00e4nge von 4&nbsp;cm an die Anschl\u00fcsse des Lautsprechers anzul\u00f6ten <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">(Bild&nbsp;15)<\/mark>. Hierbei ist darauf zu achten, dass die L\u00f6tstellen am Lautsprecher sehr flach gehalten werden.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"398\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild14_fmd-1600x398.jpg\" alt=\"Bild 14: Seitliche Ansicht der verbundenen Platinen\" class=\"wp-image-9614\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild14_fmd-1600x398.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild14_fmd-300x75.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild14_fmd-768x191.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild14_fmd-1536x382.jpg 1536w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild14_fmd.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 14: Seitliche Ansicht der verbundenen Platinen<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:30%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1112\" height=\"1260\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild15_fmd.jpg\" alt=\"Bild 15: An den Lautsprecher werden die Verbindungsleitungen (4 cm) angel\u00f6tet.\" class=\"wp-image-9615\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild15_fmd.jpg 1112w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild15_fmd-265x300.jpg 265w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild15_fmd-768x870.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1112px) 100vw, 1112px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 15: An den Lautsprecher werden die Verbindungsleitungen (4 cm) angel\u00f6tet.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Der Lautsprecher wird nun entsprechend <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">Bild&nbsp;16<\/mark> auf die Batterieplatine aufgelegt, und zwar so, dass die Anschlussplatte des Lautsprechers in die Aussparung der Platine f\u00e4llt. Die Anschlusskabel k\u00f6nnen nun an die Anschl\u00fcsse ST3 und ST4 auf der Platine angel\u00f6tet werden. Eine zus\u00e4tzliche Befestigung des  Lautsprechers ist nicht notwendig, da dieser sp\u00e4ter im Geh\u00e4use automatisch fixiert wird.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"371\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild16_fmd-1600x371.jpg\" alt=\"Bild 16: So sieht die fertig aufgebaute Schaltung des FMD1 aus.\" class=\"wp-image-9616\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild16_fmd-1600x371.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild16_fmd-300x70.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild16_fmd-768x178.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild16_fmd-1536x356.jpg 1536w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild16_fmd.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 16: So sieht die fertig aufgebaute Schaltung des FMD1 aus.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Anschluss wird das Geh\u00e4use vorbereitet. Die Lichtleiter f\u00fcr die LEDs sind bereits im Geh\u00e4useoberteil eingeklebt. Damit das Licht der LEDs nicht auf die benachbarten Lichtleiter trifft, wird jeder einzelne Lichtleiter mit einem St\u00fcck PVC-Schlauch \u00fcberzogen. Hier sind zwei St\u00fcck \u00e0 5&nbsp;mm anzufertigen. Diese werden auf die Lichtleiter geschoben<mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\"> (siehe Bild&nbsp;17)<\/mark>. Der Schlauch sollte b\u00fcndig mit dem Ende des Lichtleiters abschlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"738\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild17_fmd-1600x738.jpg\" alt=\"Bild 17: Die zwei zugeschnittenen St\u00fccke PVC-Schlauch werden auf die Lichtleiter geschoben.\" class=\"wp-image-9617\" style=\"width:718px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild17_fmd-1600x738.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild17_fmd-300x138.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild17_fmd-768x354.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild17_fmd-1536x708.jpg 1536w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild17_fmd.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 17: Die zwei zugeschnittenen St\u00fccke PVC-Schlauch werden auf die Lichtleiter geschoben.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"alignnone wp-block-dhsv-product-teaser\">\n    <div data-component=\"ProductTeaser\" data-props=\"{&quot;productIds&quot;:&quot;151462,155564&quot;,&quot;view&quot;:&quot;list&quot;,&quot;slider&quot;:true,&quot;sliderMobile&quot;:true,&quot;align&quot;:&quot;none&quot;}\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Technische Daten des FDM1 Fledermaus-Detektors<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes has-text-small-font-size\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td><strong>Ger\u00e4te-Kurzbezeichnung: <\/strong><\/td><td>FMD1<\/td><\/tr><tr><td><strong>Versorgungsspannung: <\/strong><\/td><td>3 V (2x 1,5 V LR03\/Micro\/AAA)<\/td><\/tr><tr><td><strong>Stromaufnahme:<\/strong><\/td><td>max. 0,25 A (kurzzeitig)<\/td><\/tr><tr><td><strong>Mikrofon:<\/strong><\/td><td>MEMS-1<\/td><\/tr><tr><td><strong>Eingangsbereich:<\/strong><\/td><td>20\u201380 kHz<\/td><\/tr><tr><td><strong>Empf\u00e4ngerart:<\/strong><\/td><td>Heterodynempf\u00e4nger<\/td><\/tr><tr><td><strong>Umgebungstemperatur:<\/strong><\/td><td>-10 bis +55 \u00b0C<\/td><\/tr><tr><td><strong>Abmessungen (B x H x T):<\/strong><\/td><td>130 x 41 x 25 mm<\/td><\/tr><tr><td><strong>Gewicht:<\/strong><\/td><td>80 g<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">St\u00fcckliste<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes has-text-small-font-size\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td><strong>Widerst\u00e4nde:<\/strong><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>100 \u03a9\/SMD\/0402 <\/td><td>R1<\/td><\/tr><tr><td>1 k\u03a9\/SMD\/0402 <\/td><td>R2, R37<\/td><\/tr><tr><td>1,5 k\u03a9\/SMD\/0402 <\/td><td>R8, R9<\/td><\/tr><tr><td>2,2 k\u03a9\/SMD\/0402 <\/td><td>R23, R25<\/td><\/tr><tr><td>2,7 k\u03a9\/SMD\/0402 <\/td><td>R5<\/td><\/tr><tr><td>3,3 k\u03a9\/SMD\/0402 <\/td><td>R17<\/td><\/tr><tr><td>3,9 k\u03a9\/SMD\/0402 <\/td><td>R6, R7<\/td><\/tr><tr><td>5,6 k\u03a9\/SMD\/0402 <\/td><td>R18<\/td><\/tr><tr><td>8,2 k\u03a9\/SMD\/0402 <\/td><td>R12, R14<\/td><\/tr><tr><td>10 k\u03a9\/SMD\/0402 <\/td><td>R11, R13, R15, R16, R19, R20, R22, R24, R26, R30<\/td><\/tr><tr><td>22 k\u03a9\/SMD\/0402<\/td><td>R28<\/td><\/tr><tr><td>100 k\u03a9\/SMD\/0402 <\/td><td>R3, R4, R33, R35, R36<\/td><\/tr><tr><td>200 k\u03a9\/SMD\/0402 <\/td><td>R27<\/td><\/tr><tr><td>470 k\u03a9\/SMD\/0402 <\/td><td>R29, R40, R41<\/td><\/tr><tr><td>1 M\u03a9\/SMD\/0402 <\/td><td>R32, R34<\/td><\/tr><tr><td>2,2 M\u03a9\/SMD\/0402 <\/td><td>R38, R39<\/td><\/tr><tr><td>Trimmer\/10 k\u03a9\/THT <\/td><td>R10, R21<\/td><\/tr><tr><td>PTC\/0,5 A\/6 V\/SMD\/0805 <\/td><td>R31<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes has-text-small-font-size\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td><strong>Kondensatoren:<\/strong><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>680 pF\/50 V\/SMD\/0402 <\/td><td>C8, C10<\/td><\/tr><tr><td>1 nF\/50 V\/SMD\/0402 <\/td><td>C31, C32, C36<\/td><\/tr><tr><td>1,5 nF\/50 V\/SMD\/0402 <\/td><td>C7, C9<\/td><\/tr><tr><td>2,2 nF\/50 V\/SMD\/0402 <\/td><td>C14<\/td><\/tr><tr><td>4,7 nF\/50 V\/SMD\/0402 <\/td><td>C5, C6, C15<\/td><\/tr><tr><td>10 nF\/50 V\/SMD\/0402 <\/td><td>C16, C26<\/td><\/tr><tr><td>22 nF\/16 V\/SMD\/0402 <\/td><td>C11<\/td><\/tr><tr><td>100 nF\/25 V\/SMD\/0402 <\/td><td>C2\u2013C4, C21, C27, C30<\/td><\/tr><tr><td>220 nF\/50 V\/SMD\/0603<\/td><td>C29<\/td><\/tr><tr><td>1 \u03bcF\/50 V\/SMD\/0603 <\/td><td>C12, C13, C18, C19, C22, C25, C34, C35<\/td><\/tr><tr><td>4,7 \u03bcF\/6 V\/tantal\/SMD <\/td><td>C1<\/td><\/tr><tr><td>10 \u03bcF\/16 V <\/td><td>C28<\/td><\/tr><tr><td>22 \u03bcF\/16 V\/SMD\/1206 <\/td><td>C17, C23<\/td><\/tr><tr><td>22 \u03bcF\/25 V<\/td><td>C20<\/td><\/tr><tr><td>47 \u03bcF\/16 V <\/td><td>C24<\/td><\/tr><tr><td>220 \u03bcF\/10 V <\/td><td>C33<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes has-text-small-font-size\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td>Halbleiter:<\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>TLV274ID\/SMD <\/td><td>IC1<\/td><\/tr><tr><td>ICM7555\/SMD <\/td><td>IC2<\/td><\/tr><tr><td>TPA2013D1\/SMD <\/td><td>IC3<\/td><\/tr><tr><td>MCP1804T-3002I\/SOT89-3 <\/td><td>IC4<\/td><\/tr><tr><td>HEF4013\/SMD<\/td><td>IC5<\/td><\/tr><tr><td>BD4823G\/SMD <\/td><td>IC6<\/td><\/tr><tr><td>TLV272ID\/SMD <\/td><td>IC7<\/td><\/tr><tr><td>BC847C\/SMD <\/td><td>T1, T3, T4, T7, T8<\/td><\/tr><tr><td>BC857C\/SMD <\/td><td>T2<\/td><\/tr><tr><td>IRLML6401\/SMD <\/td><td>T5, T6<\/td><\/tr><tr><td>1N4148W\/SMD <\/td><td>D3, D4<\/td><\/tr><tr><td>LED\/rot\/SMD\/0603 <\/td><td>D1<\/td><\/tr><tr><td>LED\/blau\/SMD\/0603 <\/td><td>D2<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes has-text-small-font-size\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td>Sonstiges:<\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Speicherdrossel, SMD, 4,7 \u03bcH\/1,7 A <\/td><td>L1<\/td><\/tr><tr><td>Chip-Ferrit, 300 \u03a9 bei 100 MHz, 0603 <\/td><td>L2, L3<\/td><\/tr><tr><td>Stiftleiste, 1 x 10-polig, gerade, print <\/td><td>BU1<\/td><\/tr><tr><td>Batteriehalter f\u00fcr eine Microzelle <\/td><td>BAT1, BAT2<\/td><\/tr><tr><td>Mini-Drucktaster, 1x ein, 7,3 mm H\u00f6he <\/td><td>TA1<\/td><\/tr><tr><td>Tastkappe, rund, 6 mm, schwarz <\/td><td>TA1<\/td><\/tr><tr><td>Lautsprecher, 6 \u03a9\/0,25 W, \u00f8 28 mm<\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>2 cm PVC-Isolierschlauch, \u00f8 3,5 mm, schwarz<\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>8 cm flexible Leitung, ST1 x 0,14 mm\u00b2, rot<\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Geh\u00e4use, komplett, bearbeitet und bedruckt<\/td><td><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem Fledermaus-Detektor FMD1 tauchen Sie in die verborgene Welt der Ultraschallsignale ein. 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