{"id":5465,"date":"2026-02-12T07:24:46","date_gmt":"2026-02-12T06:24:46","guid":{"rendered":"https:\/\/de.elv.com\/elvjournal\/?p=5465"},"modified":"2026-02-12T07:24:47","modified_gmt":"2026-02-12T06:24:47","slug":"pad-pro-exsb-alarmanlage-mit-vibrationssensor-teil-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elv.com\/elvjournal\/pad-pro-exsb-alarmanlage-mit-vibrationssensor-teil-6\/","title":{"rendered":"PAD-PRO-EXSB-Schaltungen erkl\u00e4rt (Teil 6): Alarmanlage mit Vibrationssensor"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-gray-light-color has-text-color has-link-color has-h-4-font-size wp-elements-c2d9bfcec5595d50edd94d080dd1ed1c\"><strong>PAD-PRO-EXSB Schaltungen erkl\u00e4rt \u2013 Teil 6<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Alarmanlage mit Vibrationssensor<\/h1>\n\n\n\n<p><strong>In diesem Teil der Serie besch\u00e4ftigen wir uns mit dem im Experimentierset vorhandenen mechanischen Vibrationssensor. Anhand einer Beispielschaltung in Form einer Alarmanlage zeigen wir die Funktion und wie man die Signale des Sensors auswertet und weiterverarbeitet.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ersch\u00fctterungen auswerten<\/h2>\n\n\n\n<p>In unserer Serie zum <span data-tooltip=\"158980\" class=\"dhsv-product-tooltip\">PAD-PRO-Experimentierset<\/span> werden nach und nach alle im Set enthaltenen Bauteile erkl\u00e4rt, und es wird jeweils eine passende Beispielschaltung gezeigt. Ein sehr interessantes Bauteil in unserem Set ist der Vibrationssensor, der rein mechanisch arbeitet und auf Bewegung, Neigung bzw. Ersch\u00fctterung reagiert. Der Aufbau dieses Sensors ist auch im <a href=\"https:\/\/de.elv.com\/elvjournal\/pad-pro-exsb-schaltungen-erklaert-teil-1-professionell-experimentieren\/\">ersten Teil dieser Serie<\/a> detailliert beschrieben.<\/p>\n\n\n\n<p>Der eigentliche Sensor ist in SMD-Bauweise ausgef\u00fchrt und auf einer kleinen PAD-Platine aufgebracht<mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\"> (Bild&nbsp;1)<\/mark>. Man kann sich diesen Sensor wie einen Schalter vorstellen, der bei Lage\u00e4nderungen schlie\u00dft bzw. \u00f6ffnet. In <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">Bild&nbsp;2 <\/mark>ist zu sehen, dass sich im Inneren eine Metallkugel befindet. Die Kammer setzt sich aus zwei metallischen, leitenden Teilen zusammen, die jeweils einen Schaltkontakt bilden. In der Mitte sind diese beiden Kontakte gegeneinander isoliert. Die Metallkugel kann sich in einem gewissen Ma\u00df in der Kammer hin- und herbewegen. Beim Erreichen der Isolierschicht, also in der Mitte der Kammer, werden die beiden Kontakte durch die Metallkugel kurzgeschlossen. Bei Bewegung rollt die Kugel in der Kammer immer \u00fcber diese Isolierschicht und schlie\u00dft dabei die beiden Kontakte f\u00fcr einen kurzen Moment.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns are-vertically-aligned-bottom is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-bottom is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:40%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"627\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild01_pad-anw_t6-1600x627.jpg\" alt=\"Bild 1: Vibrationssensor auf einer PAD-Platine verbaut\" class=\"wp-image-6960\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild01_pad-anw_t6-1600x627.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild01_pad-anw_t6-300x118.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild01_pad-anw_t6-768x301.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild01_pad-anw_t6-1536x602.jpg 1536w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild01_pad-anw_t6.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 1: Vibrationssensor auf einer PAD-Platine verbaut<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-bottom is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"1046\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild02_pad-anw_t6-1600x1046.jpg\" alt=\"Bild 2: Innerer Aufbau eines Vibrationssensors und einfache Grundschaltung\" class=\"wp-image-6961\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild02_pad-anw_t6-1600x1046.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild02_pad-anw_t6-300x196.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild02_pad-anw_t6-768x502.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild02_pad-anw_t6-1536x1004.jpg 1536w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild02_pad-anw_t6.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 2: Innerer Aufbau eines Vibrationssensors und einfache Grundschaltung<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Mit solchen Kontakten k\u00f6nnen z. B. Alarmanlagen f\u00fcr Fahrr\u00e4der gebaut werden. Die Auswertung ist allerdings nicht so einfach, denn man m\u00f6chte ja evtl. die Empfindlichkeit ver\u00e4ndern k\u00f6nnen. In <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">Bild&nbsp;3<\/mark> ist rechts zu sehen, wie die Ausgangsimpulse des Sensors aussehen, wenn ein Widerstand vorgeschaltet wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Vibrationssensor liefert bei Bewegung ein \u201eGewitter&#8220; an Schaltsignalen. In unserem Schaltungsbeispiel zeigen wir, wie man diese Schaltsignale weiterverarbeitet und hieraus ein Schaltsignal mit einstellbarer Schaltschwelle generiert. Doch bevor wir uns der kompletten Schaltung widmen, m\u00fcssen wir uns noch einige Schaltungsbereiche anschauen, die wir noch nicht kennen, wie z.&nbsp;B. den Rechteckoszillator und den Sound-Transducer.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Rechteckoszillator<\/h2>\n\n\n\n<p>Um die Schaltung besser verstehen zu k\u00f6nnen, erkl\u00e4ren wir den Rechteckoszillator an einem separaten Teilschaltbild, das in <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">Bild&nbsp;3 <\/mark>dargestellt ist. Rechts neben dem Schaltbild sind die Oszillogramme zu sehen, die zu den im Schaltbild eingezeichneten Messpunkten geh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Rechteckoszillator ist eigentlich ein Komparator mit Schmitt-Trigger-Eing\u00e4ngen. Der Ausgang&nbsp;<strong>B<\/strong> kann nur zwei unterschiedliche Spannungszust\u00e4nde annehmen: High (+UB) oder Low (GND). Es gibt sowohl eine Mitkopplung \u00fcber R7 als auch eine Gegenkopplung \u00fcber R8. Die Widerst\u00e4nde R5 bis R7 kennzeichnen einen klassischen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schmitt-Trigger\">Schmitt-Trigger<\/a>. Je nach Spannung am Ausgang&nbsp;<strong>B<\/strong> liegt der Mitkoppelwiderstand R7 einmal parallel zu R5 oder R6. Hierdurch ver\u00e4ndert sich die Spannung am Eingang \u201e+&#8220; (nichtinvertierender Eingang&nbsp;<strong>C<\/strong>) in Abh\u00e4ngigkeit zum momentanen Zustand am Ausgang. Die Schaltschwelle des Komparators wird hierdurch dynamisch ver\u00e4ndert, was als Hysterese bezeichnet wird. Im Oszillogramm <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">(Bild&nbsp;3)<\/mark> gibt es deshalb zwei unterschiedliche Schaltschwellen (Schaltschwelle&nbsp;1 und Schaltschwelle&nbsp;2). Allgemein gilt: Wenn das Ausgangssignal auf den nichtinvertierenden Eingang \u201e+&#8220; eines Operationsverst\u00e4rkers zur\u00fcckgef\u00fchrt wird, handelt es sich um eine Mittkopplung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"800\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild03_pad-anw_t6-1600x800.jpg\" alt=\"Bild 3: Der Rechteckoszillator in der Grundschaltung mit Oszillogrammen\" class=\"wp-image-6962\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild03_pad-anw_t6-1600x800.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild03_pad-anw_t6-300x150.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild03_pad-anw_t6-768x384.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild03_pad-anw_t6-1536x768.jpg 1536w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild03_pad-anw_t6.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 3: Der Rechteckoszillator in der Grundschaltung mit Oszillogrammen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz zur Mitkopplung findet mit dem Widerstand R8 eine Gegenkopplung statt. Sobald der Ausgang&nbsp;<strong>B<\/strong> einen High-Pegel f\u00fchrt, l\u00e4dt sich der Kondensator C3 \u00fcber den Widerstand R8 auf, was an der Ladekurve&nbsp;<strong>B<\/strong> im Oszillogramm erkennbar ist. Sobald diese Spannung die Schaltschwelle&nbsp;1 erreicht hat, wechselt der Ausgang&nbsp;<strong>B<\/strong> auf Low-Pegel (Kurve <strong>B<\/strong>). Hierdurch \u00e4ndert sich die Schaltschwelle am Eingang des Komparators <strong>C<\/strong> und die Schaltschwelle&nbsp;2 ist nun aktiv. Nun entl\u00e4dt sich C3 \u00fcber R8, bis die Schaltschwelle&nbsp;2 erreicht ist, wodurch der Ausgang <strong>B<\/strong> wieder zur\u00fcck auf den High-Pegel wechselt. Dieser Vorgang wiederholt sich zyklisch, wir sprechen nun von einem Oszillator. Die wesentlichen und frequenzbestimmenden Bauteile sind der Kondensator C3 und der Widerstand R8, mit denen sowohl die Lade- als auch und Entladezeit bestimmt werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sound-Transducer<\/h2>\n\n\n\n<p>Ein weiteres Bauteil, das wir in unserer Beispielschaltung einsetzen, ist der Sound-Transducer<mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\"> (Bild&nbsp;4)<\/mark>. Dieser ist ein elektroakustisches Bauelement, das wie bei einem Lautsprecher akustische Signale wiedergeben kann. Dieses Bauteil sollte nicht mit einem Piezo verwechselt werden, denn im Gegensatz zu einem Piezo besitzt der Transducer eine Schwingspule aus Kupferdraht, hat also einen ohmschen Widerstand. Um die Ansteuerung zu vereinfachen, ist ein Transistor auf der Modulplatine untergebracht. Ab einer Spannung von 1,5&nbsp;V schaltet der Transistor durch und steuert (schaltet) somit den eigentlichen Transducer. Die Ansteuerung geschieht mit einem Rechtecksignal mit einer minimalen Signalspannung von 1,5&nbsp;Vpp. Wichtig ist, dass es sich um ein Rechtecksignal handeln muss. Zu erw\u00e4hnen sei noch die Resonanzfrequenz, die bei diesem Transducer bei ca. 2&nbsp;kHz liegt. Die Resonanzfrequenz ist die Frequenz, bei der die h\u00f6chste Lautst\u00e4rke erreicht wird. Dies ist bei der Auswahl der Steuerfrequenz zu beachten. Die technischen Daten des Sound-Transducers sind in <a href=\"https:\/\/de.elv.com\/elvjournal\/pad-pro-exsb-schaltungen-erklaert-teil-1-professionell-experimentieren\/\">Teil&nbsp;1 dieser Serie<\/a> beschrieben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"930\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild04_pad-anw_t6-1600x930.jpg\" alt=\"Bild 4: Schaltbild und Platine des Sound-Transducers\" class=\"wp-image-6963\" style=\"width:800px\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild04_pad-anw_t6-1600x930.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild04_pad-anw_t6-300x174.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild04_pad-anw_t6-768x447.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild04_pad-anw_t6-1536x893.jpg 1536w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild04_pad-anw_t6.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 4: Schaltbild und Platine des Sound-Transducers<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Beispielschaltung Alarmanlage mit Vibrationssensor<\/h2>\n\n\n\n<p><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">Bild&nbsp;5 <\/mark>zeigt die komplette Beispielschaltung unserer Alarmanlage. Das wichtigste Bauteil ist der beschriebene Vibrationssensor S1. Da wir nicht wissen, ob der Sensor im Ruhezustand offen oder geschlossen ist (die Kugel k\u00f6nnte ja in der Mitte liegen bleiben und den Kontakt schlie\u00dfen), koppeln wir das Signal mit einem Kondensator (C1) ab und betrachten die Sensorsignale als Wechselspannung. Das bedeutet, dass nur wechselnde Impulse durchgelassen werden. Mit den beiden Dioden D1 und D2 wird das Signal anschlie\u00dfend gleichgerichtet und \u00fcber den Widerstand R2 auf den Kondensator C2 gegeben.<\/p>\n\n\n<div class=\"dhsv-image-modal\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-bordered show-in-modal\"><div class=\"image-modal__image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"584\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild05_pad-anw_t6-1600x584.jpg\" alt=\"Bild 5: Schaltbild der Beispielsschaltung Alarmanlage\" class=\"wp-image-6964\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild05_pad-anw_t6-1600x584.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild05_pad-anw_t6-300x110.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild05_pad-anw_t6-768x280.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild05_pad-anw_t6-1536x561.jpg 1536w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild05_pad-anw_t6.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><button type=\"button\" class=\"image-modal__open-button\" aria-label=\"Open image in modal\"><svg width=\"18\" height=\"18\" viewBox=\"0 0 18 18\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\">\n  <path d=\"M7.66602 1H0.999349V7.66667\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"1.4\" stroke-linejoin=\"round\"\/>\n  <path d=\"M7.66602 7.66667L0.999349 1\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"1.4\" stroke-linejoin=\"round\"\/>\n  <path d=\"M10.334 17H17.0007V10.3333\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"1.4\" stroke-linejoin=\"round\"\/>\n  <path d=\"M10.334 10.3333L17.0006 17\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"1.4\" stroke-linejoin=\"round\"\/>\n<\/svg><\/button><\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 5: Schaltbild der Beispielsschaltung Alarmanlage<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Diese R\/C-Kombination spielt eine entscheidende Rolle in unserer Schaltung und ist der Schl\u00fcssel f\u00fcr den L\u00f6sungsansatz der Empfindlichkeitseinstellung. Je mehr Impulse es gibt bzw. je l\u00e4nger die Impulse sind, desto weiter kann sich der Kondensator C2 aufladen. Mit dem Widerstand R3 wird C2 immer wieder entladen. Es entsteht eine Spannung, die von der Intensit\u00e4t der Ersch\u00fctterungen beeinflusst wird. Was wir jetzt noch brauchen, ist ein Komparator, dessen Schaltschwelle wir einstellen k\u00f6nnen. Dies geschieht mit dem als Komparator geschalteten Operationsverst\u00e4rker U1A. Die Spannung des Ladekondensators C2 liegt am invertierenden Eingang (-) an, w\u00e4hrend am nicht invertierenden Eingang (+) eine einstellbare Spannung, kommend vom Trimmer (Poti) P1, anliegt. Wir k\u00f6nnen somit mit P1 die Schaltschwelle und infolgedessen auch die Empfindlichkeit einstellen. Die Zeitkonstante von C2 und des Entladewiderstands R3 ist lang genug, dass bei \u201eAlarm&#8220; die am Ausgang angeschlossene LED f\u00fcr eine gewisse Zeit aufleuchtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben der optischen Anzeige durch die LED soll auch ein akustisches Signal generiert werden. Dies geschieht durch den Sound-Transducer, der von einem Rechteckoszillator angesteuert wird. Diese beiden Schaltungskomponenten haben wir ja bereits vorgestellt und erkl\u00e4rt. Der Oszillator soll nur dann eingeschaltet werden, wenn Alarm ausgel\u00f6st wird. Dies erreichen wir durch die Diode D3, die vom Ausgang des Komparators U1A auf den Eingang \u201e-&#8220; von U1B f\u00fchrt. Im Ruhezustand liegt am Ausgang (Pin&nbsp;1) von U1A ein High-Pegel, sodass \u00fcber D3 eine Spannung an den Eingang \u201e-&#8220; (Pin 6\/U1B) des Oszillators gelangt. Diese relativ hohe Spannung l\u00e4sst den Oszillator nicht anschwingen, da die Spannung nicht mehr in den Bereich der beiden Schaltschwellen kommen kann. Erst wenn ein Alarm stattfindet und der Ausgang von U1A auf Low-Pegel absinkt, sperrt die Diode D3 und der Oszillator schwingt. \u00dcber C4 gelangt das Oszillatorsignal auf den Anschluss \u201eInput&#8220; und es ert\u00f6nt ein akustisches Signal von ca. 2&nbsp;kHz. Die Alarmdauer ist relativ kurz und h\u00e4ngt davon ab, wie hoch sich C2 aufladen kann. Diese Beispielschaltung dient dazu, die Funktionsweise der Alarmanlage aufzuzeigen. In einer praxisorientierten Schaltung w\u00fcrde man noch eine einstellbare Impulsverl\u00e4ngerung (Monoflop) anstelle der Diode D3 einbauen, um eine definierte Alarmdauer zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Aufbau der Beispielschaltungen<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr unsere Beispielschaltung gibt es Aufbauvorschl\u00e4ge unter Zuhilfenahme des Experimentiersets PAD-PRO-EXSB. Zum Set, das alle notwendigen Bauteile enth\u00e4lt, wird zus\u00e4tzlich noch eine Aufbauplattform ben\u00f6tigt. Diese k\u00f6nnen die Experimentierplattformen EXSB1 und EXSB-Mini sowie ein \u201enormales&#8220; Steckboard sein. Die Kontakte der Steckboards sind in der Regel nummeriert. Spalten, also von links nach rechts, mit 1 bis 63 und die Reihen mit den Buchstaben A bis F. Das kann sich aber je nach Hersteller geringf\u00fcgig unterscheiden. Anhand der Nummerierung kann man die Position der Bauteile und Br\u00fccken in den Bildern abz\u00e4hlen und auf die eigene Schaltung \u00fcbertragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig ist hierbei, dass das Steckboard so platziert werden muss, dass sich Pin&nbsp;1 auf der linken Seite befindet. Dreht man das Steckboard anders herum, stimmen die Positionen nicht mehr mit den Bildern \u00fcberein. Die elektrischen Verbindungen werden mit starren und flexiblen Steckbr\u00fccken hergestellt, die im Experimentierset vorhanden sind.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Versorgungsspannung<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Spannungsversorgung f\u00fcr diese Schaltungen ist nicht kritisch und sollte ca. 5\u00a0V betragen. Eine h\u00f6here oder niedrigere Spannung ist auch m\u00f6glich, jedoch verschiebt sich die Oszillatorfrequenz geringf\u00fcgig, da die Frequenz leicht abh\u00e4ngig von der Betriebsspannung ist. Im Prinzip kann die Schaltung mit einer Spannung im Bereich von 3\u00a0V bis 12\u00a0V versorgt werden. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>Die beiden Experimentierboards EXSB1 und EXSB-Mini verf\u00fcgen \u00fcber eigene Spannungsversorgungseinheiten, auf die wir hier nicht weiter eingehen wollen, da dies in der jeweiligen Bauanleitung beschrieben ist. F\u00fcr das universelle Steckboard kann man auf unterschiedliche Spannungsversorgungsm\u00f6glichkeiten zur\u00fcckgreifen, wie man in <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">Bild\u00a06<\/mark> sieht.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:65%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"806\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild06_pad-anw_t6-1600x806.jpg\" alt=\"Bild 6: Unterschiedliche Varianten der Spannungsversorgung: mittels Powermodul PM-SB1, per 5-V-USB-Steckernetzteil oder einer Klemmleiste zum Anschluss an ein Labornetzteil oder eine Batterie\" class=\"wp-image-6965\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild06_pad-anw_t6-1600x806.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild06_pad-anw_t6-300x151.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild06_pad-anw_t6-768x387.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild06_pad-anw_t6-1536x773.jpg 1536w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild06_pad-anw_t6.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 6: Unterschiedliche Varianten der Spannungsversorgung: mittels Powermodul PM-SB1, per 5-V-USB-Steckernetzteil oder einer Klemmleiste zum Anschluss an ein Labornetzteil oder eine Batterie<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>\u00dcber eine USB-Buchse kann ein normales Steckernetzteil oder Ladeger\u00e4t mit Micro-USB-Stecker als Spannungsquelle genutzt werden. Die Variante mit einer Klemmleiste dient zum Anschluss einer externen Spannungsversorgung wie z.&nbsp;B. eines Netzteils oder einer Batterie. Hierbei muss unbedingt auf die korrekte Polung geachtet werden. Eine sehr komfortable L\u00f6sung bietet auch das <span data-tooltip=\"159562\" class=\"dhsv-product-tooltip\">ELV-Powermodul PM-SB1<\/span>, das mit zwei Batterien ausgestattet ist und somit autark arbeitet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Aufbau auf EXSB1 und \u201enormalem Steckboard\u201c<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den Aufbau der Beispielschaltung gibt es einen Aufbauvorschlag auf einem Steckboard<mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\"> (Bild&nbsp;7)<\/mark>. Der dazu passende Verdrahtungsplan ist in <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">Bild&nbsp;8 <\/mark>zu sehen. Die gesamte Verdrahtung kommt ohne Steckkabel aus und es werden ausschlie\u00dflich starre Steckbr\u00fccken verwendet. Beim <span data-tooltip=\"153753\" class=\"dhsv-product-tooltip\">EXSB1<\/span> kann der in <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">Bild&nbsp;8<\/mark> gezeigte Verdrahtungsplan genutzt werden, nur mit dem Unterschied, dass das Potentiometer P1 durch das integrierte Potentiometer mit dem Wert 10 k\u03a9 ersetzt wird<mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\"> (siehe Bild&nbsp;9)<\/mark>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"601\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild07_pad-anw_t6-1600x601.jpg\" alt=\"Bild 7: Steckboardaufbau der Alarmanlage\" class=\"wp-image-6966\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild07_pad-anw_t6-1600x601.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild07_pad-anw_t6-300x113.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild07_pad-anw_t6-768x288.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild07_pad-anw_t6-1536x577.jpg 1536w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild07_pad-anw_t6.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 7: Steckboardaufbau der Alarmanlage<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"716\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild08_pad-anw_t6-1600x716.jpg\" alt=\"Bild 8: Verdrahtungsplan f\u00fcr die Alarmanlage auf einem Steckboard\" class=\"wp-image-6967\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild08_pad-anw_t6-1600x716.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild08_pad-anw_t6-300x134.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild08_pad-anw_t6-768x344.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild08_pad-anw_t6-1536x687.jpg 1536w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild08_pad-anw_t6.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 8: Verdrahtungsplan f\u00fcr die Alarmanlage auf einem Steckboard <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"1048\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild09_pad-anw_t6-1600x1048.jpg\" alt=\"Bild 9: Steckboardaufbau der Alarmanlage auf dem EXSB1\" class=\"wp-image-6968\" style=\"width:810px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild09_pad-anw_t6-1600x1048.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild09_pad-anw_t6-300x197.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild09_pad-anw_t6-768x503.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild09_pad-anw_t6-1536x1006.jpg 1536w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild09_pad-anw_t6.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 9: Steckboardaufbau der Alarmanlage auf dem EXSB1 <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Aufbau auf dem EXSB-Mini<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>M\u00f6chte man die Schaltung auf dem <span data-tooltip=\"155627\" class=\"dhsv-product-tooltip\">EXSB-Mini<\/span> aufbauen, gibt es eine kleine Einschr\u00e4nkung. Aus Platzgr\u00fcnden entf\u00e4llt die Sounderzeugung, d.&nbsp;h., es gibt nur eine optische Signalisierung durch die LED. Das passende Schaltbild f\u00fcr diese Version ist in<mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\"> Bild&nbsp;10 <\/mark>zu sehen. Wie auch beim EXSB1 kann hier eines der auf dem Board befindlichen Potis (10 k) verwendet werden. <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">Bild&nbsp;11<\/mark> zeigt den dazugeh\u00f6rigen Verdrahtungsplan, und in <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">Bild&nbsp;12<\/mark> ist die fertig aufgebaute Schaltung auf dem EXSB-Mini zu sehen.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:60%\"><div class=\"dhsv-image-modal\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-bordered show-in-modal\"><div class=\"image-modal__image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"872\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild10_pad-anw_t6-1600x872.jpg\" alt=\"Bild 10: Schaltbild der Alarmanlage ohne Sounderzeugung\" class=\"wp-image-6969\" 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