{"id":12250,"date":"2026-04-13T10:00:00","date_gmt":"2026-04-13T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/de.elv.com\/elvjournal\/?p=12250"},"modified":"2026-04-13T15:38:27","modified_gmt":"2026-04-13T13:38:27","slug":"bodenfeuchtesensor-somo1-lorawan-bodenfeuchte-messen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elv.com\/elvjournal\/bodenfeuchtesensor-somo1-lorawan-bodenfeuchte-messen\/","title":{"rendered":"Bodenfeuchtesensor SoMo1 \u2013 Bodenfeuchte kapazitiv messen und ins LoRaWAN\u00ae-Netzwerk integrieren"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-gray-light-color has-text-color has-link-color has-h-5-font-size wp-elements-f429b12916f2b180b2f36d2c870414d5\"><strong>Bodenfeuchtesensor SoMo1<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Bodenfeuchte kapazitiv messen und ins LoRaWAN<sup>\u00ae<\/sup>-Netzwerk integrieren<\/h1>\n\n\n\n<p><strong>Enthusiasten mit Gew\u00e4chshaus, interessierte Landwirte und Agronomen, aufgepasst! Der preiswerte <span data-tooltip=\"157930\" class=\"dhsv-product-tooltip\">Bodenfeuchtesensor SoMo1<\/span> erm\u00f6glicht die Messdatenerfassung von Bodenfeuchte und Temperatur im Gew\u00e4chshaus, Gem\u00fcsegarten oder auf dem viele Kilometer entfernten Acker.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Infos zum Bausatz<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large has-responsive-settings has-responsive-display-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"389\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bausatz-kasten_somo1_d-1600x389.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12276\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bausatz-kasten_somo1_d-1600x389.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bausatz-kasten_somo1_d-300x73.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bausatz-kasten_somo1_d-768x187.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bausatz-kasten_somo1_d-1536x373.jpg 1536w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bausatz-kasten_somo1_d.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized has-responsive-settings has-responsive-display-small\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"678\" height=\"979\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bausatz-kasten_somo1_m.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12277\" style=\"width:300px\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bausatz-kasten_somo1_m.jpg 678w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bausatz-kasten_somo1_m-208x300.jpg 208w\" sizes=\"auto, (max-width: 678px) 100vw, 678px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Innovative Messung der Bodenfeuchte<\/h2>\n\n\n\n<p>Das \u201eInternet of Things\u201c bietet immer mehr M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Anwender, die im Bereich des Anbaus von Nutzpflanzen besch\u00e4ftigt sind oder sich daf\u00fcr interessieren. Die Anzahl der ermittelbaren Umweltfaktoren, die in die smarte Landwirtschaft einbezogen werden, ist umfangreich, n\u00fctzlich und geht mit messbaren Erfolgen einher. Rahmenbedingungen wie Temperatur, Boden- oder Luftfeuchtigkeit, Niederschlag, Windgeschwindigkeit und Bodenwerte (wie Stickstoff, Kalium und Phosphor) k\u00f6nnen sensorisch erfasst und digital \u00fcber weite Distanzen ausgewertet werden. An dieser Stelle kommt der Bodenfeuchtesensor SoMo1 ins Spiel. Er erm\u00f6glicht die Messdatenerfassung von zwei der genannten Rahmenbedingungen und kann daher nicht nur die Bodenfeuchte, sondern auch die Temperatur am Eingrabungsort messen. Durch die Unterbringung der Sensorfl\u00e4chen im Inneren einer Multilayer-Platine und den Verguss der Elektronik in einem robusten Geh\u00e4use sind alle Komponenten des SoMo1 besonders gut vor Umwelteinfl\u00fcssen und mechanischer Belastung gesch\u00fctzt. Dank der Kombination mit dem <span data-tooltip=\"160149\" class=\"dhsv-product-tooltip\">Interface ELV-LW-INT1<\/span> ist eine einfache Integration in das LoRaWAN\u00ae-Netzwerk realisierbar und somit eine \u00dcberwachung \u00fcber gro\u00dfe Distanzen m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Messverfahren zur Bestimmung der Bodenfeuchte<\/h2>\n\n\n\n<p>\u00dcberall, wo Pflanzen bew\u00e4ssert werden, braucht es Informationen zum Fl\u00fcssigkeitsbedarf derselben und zu der aktuell im Boden f\u00fcr die Pflanzen zur Verf\u00fcgung stehenden Menge an Wasser, damit diese in m\u00f6glichst passender Menge mit zus\u00e4tzlichem Wasser versorgt werden. Dies dient einerseits der Schonung der immer wertvoller werdenden Ressource Wasser, andererseits aber auch dem optimalen Gesundheitszustand und Wachstum der Pflanzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ist der Boden noch durch einen kr\u00e4ftigen oder lang anhaltenden Regen ausreichend mit Wasser ges\u00e4ttigt, w\u00fcrde ein weiteres k\u00fcnstliches Bew\u00e4ssern zu Staun\u00e4sse und damit zu Luftmangel und F\u00e4ulnis im Wurzelbereich f\u00fchren. Bei starker Hitze und Sonneneinstrahlung muss die Bew\u00e4sserungsmenge hingegen gesteigert werden, um den erh\u00f6hten Bedarf der Pflanzen und die h\u00f6here Verdunstungsmenge aus dem Boden auszugleichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Je nach Beschaffenheit des Bodens ist dessen F\u00e4higkeit, Wasser aufzunehmen, zu speichern und dieses an Pflanzen abzugeben, stark unterschiedlich. In einigen B\u00f6den kann der letzte Regen z.&nbsp;B. f\u00fcr mehrere Wochen ausreichend Feuchtigkeit liefern, w\u00e4hrend ein anderer Boden dies nur wenige Tage kann. Einige B\u00f6den binden insbesondere die letzten Wasserreserven sehr fest im Boden, sodass die Saugspannung der Pflanzen nicht ausreicht, um sich an diesem Wasser bedienen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie funktioniert ein Bodenfeuchtesensor?<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Messung der Wassermenge im Boden und ihrer Verf\u00fcgbarkeit f\u00fcr die Pflanzen gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Messverfahren und Sensoren. Die einfachsten Sensoren arbeiten mit einer Widerstandsmessung des Bodens \u00fcber zwei elektrisch leitende Sonden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Gleichspannung f\u00fchrt dies nicht nur zur Korrosion der Sonden und zur Ablagerung von Material daran, sondern auch zu chemischen Prozessen im Boden, die dort unerw\u00fcnschte Stoffe freigeben. Bei Wechselspannung werden diese Probleme zwar etwas gemindert, jedoch bleibt die sehr starke Abh\u00e4ngigkeit von im Boden gel\u00f6sten Salzen und N\u00e4hrstoffen erhalten. Aufwendigere und bessere Sensoren verwenden daher ein Messprinzip, das die dielektrische Konstante des Bodens misst, da diese sich f\u00fcr Wasser und alle anderen im Boden enthaltenen Stoffe stark unterscheidet <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">(Bild&nbsp;1)<\/mark>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"725\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild01_somo1-1600x725.jpg\" alt=\"Bild 1: Dielektrizit\u00e4t unterschiedlicher Stoffe im Boden\" class=\"wp-image-12254\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild01_somo1-1600x725.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild01_somo1-300x136.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild01_somo1-768x348.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild01_somo1-1536x696.jpg 1536w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild01_somo1.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 1: Dielektrizit\u00e4t unterschiedlicher Stoffe im Boden<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Die Dielektrizit\u00e4tskonstante f\u00fcr Luft hat dabei den Wert 1 und Wasser einen ungef\u00e4hren Wert von&nbsp;80. Trockene Bodenpartikel haben typische Werte im Bereich von&nbsp;2 bis&nbsp;5. Eis hat je nach verwendeter Messfrequenz einen Wert im Bereich von etwa&nbsp;3 bis&nbsp;100. Ton hat im Gegensatz zu anderen B\u00f6den eine sehr hohe Dielektrizit\u00e4tskonstante, weshalb genaue Feuchtemessungen dieses Bodentyps sehr schwierig sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Der typische Wertebereich von trockenen bis feuchten B\u00f6den liegt aufgrund der gemischten Zusammensetzung meist zwischen&nbsp;3 und&nbsp;40 <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">(Bild&nbsp;2)<\/mark>, sodass \u00fcblicherweise weniger als die H\u00e4lfte der Messaufl\u00f6sung eines Sensors im Bereich Luft\/Wasser genutzt wird.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"648\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild02_somo1-1600x648.jpg\" alt=\"Bild 2: Dielektrizit\u00e4t bei unterschiedlichem Wasseranteil im Boden\" class=\"wp-image-12255\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild02_somo1-1600x648.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild02_somo1-300x122.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild02_somo1-768x311.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild02_somo1-1536x622.jpg 1536w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild02_somo1.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 2: Dielektrizit\u00e4t bei unterschiedlichem Wasseranteil im Boden<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Bei der Messung der Bodenfeuchte bedient man sich unterschiedlicher kapazitiver Messverfahren, wie der einfachen Kapazit\u00e4tsmessung oder TDR- und FDR-Messungen, bei denen Laufzeiten von Impulsen oder Frequenzver\u00e4nderungen von ausgesendeten Wellen gemessen werden. Um Einfl\u00fcsse von Salzen und tonhaltigen B\u00f6den zu minimieren, sollten die dabei verwendeten Frequenzen m\u00f6glichst hoch sein. Weiterhin gibt es Kombinationen und Abwandlungen dieser kapazitiven Verfahren. Eine ganz andere Messmethode nutzen Tensiometer, die die Saugspannung des Bodens erfassen. Dies sind wassergef\u00fcllte und luftdicht verschlossene R\u00f6hrchen, die unten mit einem Keramikelement umgeben sind. Bei austrocknendem Boden ziehen die Kapillarkr\u00e4fte des Bodens Wasser \u00fcber dieses Keramikelement aus dem R\u00f6hrchen, in dem dann ein mess- und auswertbarer Unterdruck entsteht.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bodenfeuchte- und Temperaturmessung mit dem Bodenfeuchtesensor SoMo1<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:35%\">\n<p>Das Blockschaltbild in <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">Bild&nbsp;3<\/mark> zeigt den prinzipiellen Aufbau des SoMo1. Er beinhaltet zwei digitale Sensoren zur Messung der Bodenfeuchte und der Temperatur. Beide Sensoren bieten eine I<sup>2<\/sup>C-Schnittstelle, die \u00fcber das Zuleitungskabel f\u00fcr den Anschluss an ein passendes Interface herausgef\u00fchrt ist. <\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"1342\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild03_somo1-1600x1342.jpg\" alt=\"Bild 3: Blockschaltbild des SoMo1\" class=\"wp-image-12256\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild03_somo1-1600x1342.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild03_somo1-300x252.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild03_somo1-768x644.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild03_somo1-1536x1288.jpg 1536w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild03_somo1.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 3: Blockschaltbild des SoMo1<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Zur Spannungsversorgung des Sensors wird eine stabilisierte Gleichspannung von 3,3&nbsp;V ben\u00f6tigt. Bei dem Interface ELV-LW-INT1 ist diese bereits in schaltbarer Form integriert. <\/p>\n\n\n\n<p>Zur Messung der Bodenfeuchte wird ein kapazitives Verfahren angewendet, bei dem eine Induktivit\u00e4t und die Kapazit\u00e4t der Sensorfl\u00e4che einen Schwingkreis bilden. Ein Teil dieser Sensorkapazit\u00e4t wird durch die n\u00e4here Umgebung der Sensorfl\u00e4chen bestimmt, wodurch sich in Luft und in Wasser bzw. in trockenem und feuchtem Boden unterschiedliche Schwingfrequenzen ergeben. Der f\u00fcr die Messung eingesetzte Baustein FDC2112 bietet zwei Messkan\u00e4le, von denen der SoMo1 aber nur den Kanal&nbsp;0 nutzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Bestimmung der Bodentemperatur ist ein digitaler Sensor f\u00fcr Luftfeuchte und Temperatur des Typs SHT40 verbaut, wobei die Auswertung des vergossenen Luftfeuchtesensors nat\u00fcrlich nicht sinnvoll ist. \u00dcber die I<sup>2<\/sup>C-Schnittstelle k\u00f6nnen bei beiden Sensoren Messungen gestartet und anschlie\u00dfend deren Ergebnisse ausgelesen werden. Soll der Bodenfeuchtesensor in eigenen Projekten ohne das Interface ELV-LW-INT1 eingesetzt werden, k\u00f6nnen die dazu n\u00f6tigen Informationen aus den beim Sensor hinterlegten <a href=\"https:\/\/de.elv.com\/p\/elv-universeller-bodenfeuchtesensor-somo1-ic-P157930\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Datenbl\u00e4ttern<\/a> der Sensor-ICs FDC2112 und SHT40-AD1B entnommen werden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bodenfeuchtemessung mit dem SoMo1 am ELV-LW-INT1<\/h2>\n\n\n\n<p>Das ELV-LW-INT1 bietet f\u00fcr den SoMo1 zwei unabh\u00e4ngig konfigurierbare Sensorkan\u00e4le f\u00fcr die beiden Messgr\u00f6\u00dfen Bodenfeuchte und Temperatur. Die kapazitive Messung der Bodenfeuchte hat bereits eine sehr geringe Abh\u00e4ngigkeit von der Bodentemperatur, die sich durch die integrierte Temperaturmessung aber noch weiter ausgleichen l\u00e4sst. Neben einer Filterfunktion f\u00fcr Messwerte bietet das Interface die M\u00f6glichkeit, den angezeigten prozentualen Bodenfeuchtewert durch individuelles Setzen der Referenzwerte f\u00fcr 0&nbsp;% und 100&nbsp;% auf die eigenen Bed\u00fcrfnisse anzupassen. Die \u00dcbertragung der Messwerte kann sowohl zyklisch erfolgen als auch durch das Erreichen konfigurierbarer Schwellwerte ausgel\u00f6st werden. Dabei stehen zwei einstellbare absolute Schwellen und eine einstellbare Deltaschwelle inklusive Filter-Timern zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die grunds\u00e4tzliche Kommunikation mit dem Interface ELV-LW-INT1 und dessen Konfigurationsm\u00f6glichkeiten sind <a href=\"https:\/\/de.elv.com\/p\/lorawan-interface-fuer-uart-und-i2c-sensoren-elv-lorawan-interface-1-elv-lw-int1-P254091\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">in dem zugeh\u00f6rigen Fachbeitrag<\/a> beschrieben. Hier sollen im Folgenden daher nur die erweiterten Funktionen im Zusammenspiel mit dem Bodenfeuchtesensor aufgezeigt werden. <\/p>\n\n\n\n<p>In der Grundeinstellung ist der Sensorkanal so konfiguriert, dass keine Messungen stattfinden und auch keine Statusmeldungen versendet werden. Durch Anpassung der Kanalparameter k\u00f6nnen zyklische Messungen oder ereignisbasierte Messungen durch einen der Digitaleing\u00e4nge des Interface aktiviert werden. Statusmeldungen k\u00f6nnen ebenfalls zyklisch oder ereignisbasiert versendet werden. Da sich diese und s\u00e4mtliche weitere Kanalfunktionen des  Bodenfeuchtesensors \u00fcber diese Kanalparameter individuell einstellen lassen, schauen wir uns dazu die einzelnen Parameter f\u00fcr diesen Sensor genauer an und<br>erl\u00e4utern dabei die Ger\u00e4tefunktionen. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Kanalparameter des SoMo1 sind in den Tabellenbl\u00e4ttern \u201econfig parameters SoMo1-H\u201c und \u201econfig parameters SoMo1-T\u201c zusammen mit weiteren Tabellen zum ELV-LW-INT1 in einem Tabellendokument zusammengefasst, das im Downloadbereich unten verf\u00fcgbar ist. F\u00fcr das Umwandeln der hexadezimal dargestellten Werte in die bin\u00e4re oder dezimale Schreibweise und umgekehrt eignet sich besonders das Online-Tool <a href=\"https:\/\/www.simonv.fr\/TypesConvert\/?integers\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Types converter<\/a>. Die Parameter f\u00fcr die beiden Sensorkan\u00e4le sind fast identisch, sie werden daher gemeinsam anhand des Feuchtekanals beschrieben, dabei wird auf Abweichungen des Temperaturkanals hingewiesen. Die Parameter mit ID 0 und ID 1 f\u00fcr das zyklische Sendeintervall und den Statusmode sind bereits beim Ger\u00e4tekanal des ELV-LW-INT1 ausf\u00fchrlich beschrieben, daher ist <a href=\"https:\/\/de.elv.com\/p\/lorawan-interface-fuer-uart-und-i2c-sensoren-elv-lorawan-interface-1-elv-lw-int1-P254091\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">dort<\/a> deren Definition zu lesen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">ID 2: filter config<\/h3>\n\n\n\n<p>Bit&nbsp;7 (nur Feuchtekanal) bietet die M\u00f6glichkeit, bei einer Feuchtemessung immer auch eine Temperaturmessung durchzuf\u00fchren. Auf diese Weise sind die beiden Werte miteinander synchronisiert. Beim Temperaturkanal sollten dann das zyklische Messintervall und andere Trigger deaktiviert werden, wenn keine zus\u00e4tzlichen Temperaturmessungen n\u00f6tig sind. Bit&nbsp;6 (nur Feuchtekanal) aktiviert die Kompensation der Temperaturabh\u00e4ngigkeit des Feuchtesensors. Damit bei einer Feuchtemessung ein aktueller Temperaturwert f\u00fcr diese Kompensation vorliegt, sollte idealerweise auch Bit&nbsp;7 gesetzt sein. Die Kompensation wirkt sich sowohl auf den \u00fcbermittelten prozentualen Bodenfeuchtewert als auch auf die gemeldeten Rohdaten des Sensors aus.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber die restlichen sechs Bits bieten die Sensorkan\u00e4le eine Funktion zur Filterung der Messergebnisse \u00fcber einen Puffer mit Mehrfachmessungen. So kann man \u00fcber Bit 5 und Bit&nbsp;4 entscheiden, ob der Mittelwert \u00fcber alle im Puffer enthaltenen Messwerte oder ohne die beiden Extrema gebildet werden soll oder ob immer der Minimalwert oder der Maximalwert des Puffers als Ergebnis geliefert werden soll. Die verwendete Puffergr\u00f6\u00dfe und damit die Anzahl der  Einzelmessungen kann dabei \u00fcber Bit&nbsp;3 bis Bit&nbsp;0 auf die Werte&nbsp;0 bis 15&nbsp;eingestellt werden, was einer Puffergr\u00f6\u00dfe von&nbsp;1 bis 16&nbsp;Messwerten entspricht. Das F\u00fcllen des Puffers mit dieser Anzahl an Werten geschieht dabei in jedem zyklischen Messintervall nach dem Aktivieren des Sensors in kurzen Abst\u00e4nden von jeweils 100&nbsp;ms zwischen den einzelnen Messwerten. Der Sensor bleibt dabei f\u00fcr die Gesamtdauer der Messung aller Werte durchg\u00e4ngig aktiviert und wird erst wieder abgeschaltet, wenn alle n\u00f6tigen Messwerte vorliegen. F\u00fcr eine m\u00f6glichst lange Batterielaufzeit sollte man also eine m\u00f6glichst kleine Puffergr\u00f6\u00dfe w\u00e4hlen, wenn die Messwerte nicht besonders stark gefiltert werden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">ID 3: measurement interval<\/h3>\n\n\n\n<p>Dieses Intervall legt das Raster f\u00fcr die zyklischen Einfach- oder Mehrfachmessungen fest. Das oberste Bit entscheidet, ob der restliche Zahlenwert von&nbsp;1 bis&nbsp;127 in Sekunden oder Minuten gilt. Wird der Zahlenwert auf null gesetzt, so ist die zyklische Messung deaktiviert.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">ID 4: measurement triggers<\/h3>\n\n\n\n<p>Neben dem zyklischen Intervall k\u00f6nnen auch die Eing\u00e4nge IN1 und IN2 Messungen ausl\u00f6sen oder die zyklischen Messungen nur bei bestimmtem Pegel erlauben. Hier wird f\u00fcr beide Eing\u00e4nge getrennt eingestellt, wie sich die jeweiligen Eingangspegel auswirken sollen:<\/p>\n\n\n\n<ol start=\"0\" class=\"wp-block-list\">\n<li>Keine Beeinflussung der Messung<\/li>\n\n\n\n<li>Eine (zus\u00e4tzliche) Messung beim Wechsel von Pegel High zu Low<\/li>\n\n\n\n<li>Eine (zus\u00e4tzliche) Messung beim Wechsel von Pegel Low zu High<\/li>\n\n\n\n<li>Eine (zus\u00e4tzliche) Messung bei jedem Pegelwechsel<\/li>\n\n\n\n<li>Freigabe der zyklischen Messung nur bei Pegel Low<\/li>\n\n\n\n<li>Freigabe der zyklischen Messung nur bei Pegel High<\/li>\n\n\n\n<li>Fortlaufende Messungen (im Abstand von 10 Sekunden), solange Pegel Low<\/li>\n\n\n\n<li>Fortlaufende Messungen (im Abstand von 10 Sekunden), solange Pegel High<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">ID 5, ID 6: threshold level 1\/2<\/h3>\n\n\n\n<p>Neben der M\u00f6glichkeit, die ermittelten Messwerte zyklisch (Parameter ID&nbsp;0) mitzuteilen, kann parallel oder alternativ auch das Senden von au\u00dferzyklischen Telegrammen bei \u00dcber- oder Unterschreiten von einstellbaren Grenzen genutzt werden. Wird eine der beiden hier definierten Schwellen \u00fcber- oder unterschritten, startet ein zugeh\u00f6riger Filter-Timer (Parameter ID&nbsp;8 und ID&nbsp;9), nach dessen Ablauf dann eine au\u00dferzyklische Statusmeldung erfolgt. Defaultm\u00e4\u00dfig ist diese Funktion durch die voreingestellten Schwellwerte deaktiviert. Beim Feuchtekanal beziehen sich die Schwellwerte auf die prozentuale<br>Bodenfeuchtigkeit und werden mit nur einem Byte im Bereich&nbsp;0 bis&nbsp;100 eingestellt. Beim Temperaturkanal sind die Schwellwerte hingegen als 16-bit-Signed-Werte in 0,1-\u00b0C-Aufl\u00f6sung ausgef\u00fchrt, um auch negative Temperaturen abdecken zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">ID 7: threshold delta<\/h3>\n\n\n\n<p>\u00c4hnlich wie die beiden anderen Schwellwertparameter (ID&nbsp;5 und ID&nbsp;6) erlaubt dieser Parameter das Ausl\u00f6sen au\u00dferzyklischer Telegramme. Anstatt statische Referenzschwellen zu vergleichen, erfolgt hier der Vergleich des aktuellen Messwerts gegen den zuletzt gesendeten Messwert. Ist die Differenz zwischen beiden Werten gr\u00f6\u00dfer oder gleich dem hier definierten Delta, wird der zugeh\u00f6rige Filter-Timer (ID&nbsp;10) gestartet, nach dessen Ablauf dann eine au\u00dferzyklische Statusmeldung erfolgt. Defaultm\u00e4\u00dfig ist diese Funktion durch den eingestellten Wert von 0xff (Feuchte) bzw. 0xffff (Temperatur) deaktiviert. Wird die Deltaschwelle auf Null gesetzt, l\u00f6st jeder neue Messwert ein Ereignis aus.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">ID 8, ID 9, ID 10: event filter time level 1\/level 2\/delta<\/h3>\n\n\n\n<p>Wurde bei einer Messung eine durch ID&nbsp;5 bis ID&nbsp;7 definierte Schwellwertbedingung ausgel\u00f6st, startet der zugeh\u00f6rige Filter-Timer mit dem hier definierten Zeitwert. Jedes weitere Ereignis, das w\u00e4hrend der Laufzeit des Timers auftritt, startet den zugeh\u00f6rigen Timer neu. Erst nach ungest\u00f6rtem Ablauf des Timers erfolgt die Aussendung einer Statusmeldung mit den zuletzt ermittelten Messwerten. Die Filter-Timer sorgen damit daf\u00fcr, dass kurzzeitige Threshold-Ausl\u00f6sungen nicht zu unn\u00f6tigen Sendungen f\u00fchren. Hierf\u00fcr muss die Filterzeit jedoch sinnvollerweise gr\u00f6\u00dfer als das einfache oder mehrfache des Messintervalls eingestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">ID 11, ID 12: ref value 0 %\/100 % (nur Feuchtekanal)<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Mitteilung einer prozentualen Bodenfeuchte ist die Definition der 0-%- und 100-%-Referenzwerte erforderlich. Liegt der Sensormesswert sp\u00e4ter zwischen diesen beiden Grenzen, wird die gemessene Feuchte als Prozentwert zwischen&nbsp;0 und&nbsp;100 \u00fcbertragen. Verl\u00e4sst der Messwert den definierten Bereich, werden die jeweiligen Endanschl\u00e4ge von&nbsp;0 bzw.&nbsp;100 \u00fcbertragen. Die einzustellenden Referenzwerte sind die Sensorrohwerte f\u00fcr diese beiden Werte. Am sinnvollsten werden sie in einer getrockneten und feuchtigkeitsges\u00e4ttigten Bodenprobe durch Auslesen der Rohwerte aus den Statusmeldungen ermittelt. Ein Abgleich auf die Messdaten des Sensors in Luft und in Wasser ist zwar deutlich weniger aufwendig, liefert aber auch praxisfernere Ergebnisse.<br><br>Die Zusammenstellung und \u00dcbertragung einer sinnvollen Konfiguration f\u00fcr den Bodenfeuchtekanal des SoMo1 soll nachfolgend an einem konkreten Beispiel <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">(Bild&nbsp;4)<\/mark> gezeigt werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"960\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild04_somo1-1600x960.jpg\" alt=\"Bild 4: Konfiguration des Bodenfeuchtekanals per Downlink im TTN\" class=\"wp-image-12257\" style=\"width:885px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild04_somo1-1600x960.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild04_somo1-300x180.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild04_somo1-768x461.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild04_somo1-1536x922.jpg 1536w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild04_somo1.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 4: Konfiguration des Bodenfeuchtekanals per Downlink im TTN<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die n\u00f6tigen Informationen zum Aufbau der Konfigurationstelegramme und der Parameter sind der Tabellensammlung zu entnehmen, die beim ELV-LW-INT1 im Downloadbereich hinterlegt ist. Da nur wenige Parameter abweichend zum Defaultwert ver\u00e4ndert werden sollen, w\u00e4hlen wir als Rahmentyp \u201eset single parameters\u201c. Das zyklische Sendeintervall f\u00fcr die Bodenfeuchte (channel&nbsp;2) wollen wir auf 60&nbsp;Minuten (0x3C) und das Messintervall auf 5&nbsp;Minuten (0x85) setzen. Zus\u00e4tzlich soll eine au\u00dferzyklische Meldung bei \u00dcber- und Unterschreiten der 20-%-Marke (0x14) erfolgen. Diese Werte sind als hexadezimale Zahlenfolge in das Payload-Feld des Downlink mit gew\u00e4hltem FPort&nbsp;10 einzutragen und an das ELV-LW-INT1 zu senden (Schedule downlink). Sobald sich das Interface das n\u00e4chste Mal beim Gateway meldet, werden die Daten an das Ger\u00e4t \u00fcbertragen. F\u00fcr eine unmittelbare \u00dcbertragung empfiehlt sich eine kurze Bet\u00e4tigung der Ger\u00e4tetaste.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Statusdaten<\/h2>\n\n\n\n<p>Einen Gesamt\u00fcberblick \u00fcber die Statusdaten von Ger\u00e4te- und Sensorkan\u00e4len gibt das Tabellenblatt status data der ELV-LW-INT1-Tabellen. Die Mitteilung \u00fcber die Statusdaten der Sensorkan\u00e4le erfolgt nahtlos und in aufsteigender Weise, beginnend mit ID&nbsp;0. Der Inhalt der SoMo1-Daten soll hier nun detailliert betrachtet werden <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">(Tabelle&nbsp;1)<\/mark>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"286\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/tabelle01_somo1-1600x286.jpg\" alt=\"Tabelle 1: Statusdaten der Sensorkan\u00e4le des SoMo1\" class=\"wp-image-12261\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/tabelle01_somo1-1600x286.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/tabelle01_somo1-300x54.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/tabelle01_somo1-768x137.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/tabelle01_somo1-1536x274.jpg 1536w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/tabelle01_somo1-2048x366.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Tabelle 1: Statusdaten der Sensorkan\u00e4le des SoMo1<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Statusdaten des Feuchtekanals<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">ID 0: eventflags<\/h3>\n\n\n\n<p>In den Eventflags werden die Ausl\u00f6ser f\u00fcr die jeweilige Statusmeldung mitgeteilt. Treten mehrere Ereignisse schnell hintereinander auf, k\u00f6nnen auch mehrere Bits gleichzeitig gesetzt sein. Bit&nbsp;7 informiert \u00fcber das Auftreten oder Verschwinden eines Fehlerzustands. Ursache kann hier z.&nbsp;B. eine Unterbrechung der Sensorzuleitung sein. Bit&nbsp;6 zeigt an, dass sich der Messwert gegen\u00fcber der vorherigen \u00dcbertragung um mindestens den konfigurierten Deltawert ge\u00e4ndert hat. Sind Bit&nbsp;5 oder Bit&nbsp;4 gesetzt, wurden die zugeh\u00f6rigen Threshold-Werte \u00fcber- oder unterschritten. Bit&nbsp;1 signalisiert die erste Mitteilung nach einem Neustart des Ger\u00e4tes und Bit&nbsp;0 informiert \u00fcber das Vorliegen einer zyklischen Mitteilung f\u00fcr diesen Kanal.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">ID 1: humidity %<\/h3>\n\n\n\n<p>Die berechnete Bodenfeuchte wird als Prozentwert von&nbsp;0 bis&nbsp;100 \u00fcbertragen. Grundlage f\u00fcr diesen Wert sind die konfigurierten Rohdaten-Referenzwerte des Sensors f\u00fcr 0 % und 100&nbsp;% und der aktuelle Rohdaten-Messwert in ID&nbsp;2.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">ID 2: humidity raw<\/h3>\n\n\n\n<p>Dieser 16-bit-Wert gibt den Rohdaten-Messwert des Bodenfeuchtesensors aus. Eine gegebenenfalls aktive Temperaturkompensation oder Filterfunktion ist dabei bereits ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Statusdaten des Temperaturkanals<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">ID 0: eventflags<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Codierung ist identisch mit der Codierung der Eventflags des Feuchtekanals.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">ID 1: temperature<\/h3>\n\n\n\n<p>Der ggf. gefilterte Temperaturwert wird als 16-bit-Signed-Wert mit einer Aufl\u00f6sung von 0,1&nbsp;\u00b0C ausgegeben. Die drei Sonderwerte 8000, 1201 und -401 informieren \u00fcber einen Fehler, eine \u00dcberschreitung und eine Unterschreitung des Messbereichs.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Montage und Inbetriebnahme<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Der Sensor ist werkseitig mit einem 4-poligen Kabel versehen. In <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">Bild&nbsp;5<\/mark> und <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">Tabelle&nbsp;2<\/mark> sind dessen Pinbelegung und die Zuordnung der Kabelfarben sowie der Klemmen des ELV-LW-INT1 zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table has-text-small-font-size\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td><strong>Kabelfarbe <\/strong><\/td><td><strong>Funktion <\/strong><\/td><td><strong>Klemme ELV-LW-INT1<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Braun <\/td><td>+UB (3,3 V<sub>DC<\/sub>)<\/td><td>+UB2<\/td><\/tr><tr><td>Schwarz <\/td><td>GND <\/td><td>GND<\/td><\/tr><tr><td>Blau <\/td><td>SDA <\/td><td>SDA<\/td><\/tr><tr><td>Wei\u00df <\/td><td>SCL <\/td><td>SCL<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1306\" height=\"1600\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild05_somo1-1306x1600.jpg\" alt=\"Bild 5: Die Funktionsbelegung der farbigen Sensoranschl\u00fcsse\" class=\"wp-image-12258\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild05_somo1-1306x1600.jpg 1306w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild05_somo1-245x300.jpg 245w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild05_somo1-768x941.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild05_somo1-1253x1536.jpg 1253w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild05_somo1-1671x2048.jpg 1671w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild05_somo1.jpg 1694w\" sizes=\"auto, (max-width: 1306px) 100vw, 1306px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 5: Die Funktionsbelegung der farbigen Sensoranschl\u00fcsse<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Wird als Geh\u00e4use f\u00fcr das Interface die empfohlene Abox 040 eingesetzt, kann die Kabeleinf\u00fchrung des Geh\u00e4uses mit einem Schraubendreher mittig durchstochen werden, um sie zur Durchf\u00fchrung des Sensorkabels zu \u00f6ffnen. Alternativ kann die Gummi-Membrandurchf\u00fchrung mit einer Schraubdurchf\u00fchrung professioneller gestaltet werden. Vor dem Anschluss des Sensorkabels sollten eventuell eingelegte Batterien aus dem Interface entfernt werden. Nun wird die Sensorzuleitung in das Geh\u00e4use eingef\u00fchrt und die Einzeladern des Kabels werden gem\u00e4\u00df <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">Tabelle&nbsp;2<\/mark> an die zugeh\u00f6rigen Klemmen des Interface angeschlossen <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">(Bild&nbsp;6)<\/mark>. Abschlie\u00dfend sind zwei Mignon-AA-Batterien polrichtig in die Halter des Interface einzulegen.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"736\" height=\"678\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild06_somo1.jpg\" alt=\"Bild 6: Anschluss des Sensors an die Klemmen des ELV-LW-INT1\" class=\"wp-image-12259\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild06_somo1.jpg 736w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild06_somo1-300x276.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 736px) 100vw, 736px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 6: Anschluss des Sensors an die Klemmen des ELV-LW-INT1<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Informationen zur Einbindung in ein LoRaWAN\u00ae-Netzwerk und die Konfiguration sowie Auswertung der \u00fcbertragenen Daten sind in dem Fachbeitrag des ELV-LW-INT1 zu finden. Ein Beispiel f\u00fcr eine decodierte Payload des Bodenfeuchtesensors ist in <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">Bild&nbsp;7<\/mark> zu sehen. Zu beachten ist hierbei, dass der Inhalt von Bitfeldern wie Eventflags oder InputStates dezimal erfolgt und nicht in hexdezimaler oder bin\u00e4rer Schreibweise.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"1224\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild07_somo1-1600x1224.jpg\" alt=\"Bild 7: Payload-Auswertung einer Statusmeldung im TTN\" class=\"wp-image-12260\" style=\"width:647px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild07_somo1-1600x1224.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild07_somo1-300x230.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild07_somo1-768x588.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild07_somo1-1536x1175.jpg 1536w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild07_somo1.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 7: Payload-Auswertung einer Statusmeldung im TTN<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Technische Daten<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes has-text-small-font-size\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td><strong>Ger\u00e4te-Kurzbezeichnung: <\/strong><\/td><td>SoMo1<\/td><\/tr><tr><td><strong>Versorgungsspannung: <\/strong><\/td><td>3,3 V<sub>DC<\/sub><\/td><\/tr><tr><td><strong>Stromaufnahme: <\/strong><\/td><td>8 mA max.<\/td><\/tr><tr><td><strong>Leistungsaufnahme: <\/strong><\/td><td>30 mW max.<\/td><\/tr><tr><td><strong>Bodenfeuchte:<\/strong><\/td><td>0 bis 100 %, \u00b1 3 % @ Luft\/Wasser 15 \u00b0C<\/td><\/tr><tr><td><strong>Bodentemperatur: <\/strong><\/td><td>-20 bis +55 \u00b0C, \u00b1 0,7 \u00b0C<\/td><\/tr><tr><td><strong>Schutzart:<\/strong><\/td><td>IP67<\/td><\/tr><tr><td><strong>L\u00e4nge der Anschlussleitung: <\/strong><\/td><td>2 m<\/td><\/tr><tr><td><strong>Leitungsart: <\/strong><\/td><td>flexible Leitung<\/td><\/tr><tr><td><strong>Leitungsquerschnitt:<\/strong><\/td><td>4x 0,34 mm\u00b2<\/td><\/tr><tr><td><strong>Umgebungstemperatur: <\/strong><\/td><td>-20 bis +55 \u00b0 C<\/td><\/tr><tr><td><strong>Abmessungen (B x H x T) :<\/strong><\/td><td>111 x 33 x 15 mm<\/td><\/tr><tr><td><strong>Gewicht:<\/strong><\/td><td>61 g<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"alignnone wp-block-dhsv-product-teaser\">\n    <div data-component=\"ProductTeaser\" data-props=\"{&quot;productIds&quot;:&quot;157930,160149&quot;,&quot;view&quot;:&quot;list&quot;,&quot;slider&quot;:true,&quot;sliderMobile&quot;:true,&quot;align&quot;:&quot;none&quot;}\"><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bodenfeuchtesensor SoMo1 erfasst Bodenfeuchte und Temperatur kapazitiv und \u00fcbertr\u00e4gt die Messdaten \u00fcber das ELV-LW-INT1 ins LoRaWAN-Netzwerk. 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