{"id":10353,"date":"2026-05-02T10:00:00","date_gmt":"2026-05-02T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/de.elv.com\/elvjournal\/?p=10353"},"modified":"2026-05-04T09:31:17","modified_gmt":"2026-05-04T07:31:17","slug":"indoor-air-quality-teil-2-feinstaub-sensoren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elv.com\/elvjournal\/indoor-air-quality-teil-2-feinstaub-sensoren\/","title":{"rendered":"Indoor Air Quality (Teil 2)\u00a0\u2013 Beeinflussende Parameter"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-gray-light-color has-text-color has-link-color has-h-5-font-size wp-elements-918ab03ddbdd5a75d76fb8e02699fc27\"><strong>Komplexes Zusammenwirken gesundheitsbeeinflussender Raumluftparameter \u2013 Teil 2<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Indoor Air Quality: Beeinflussende Parameter<\/h1>\n\n\n\n<p><strong>Wie im ersten Teil dieses Artikels bereits gesagt, ist eine gute Raumluft nach dem alleinigen Kriterium einer geringen VOC-Beladung bzw. CO2-Konzentration kein Garant f\u00fcr Gesundheit und Leistungsf\u00e4higkeit des Nutzers. Vielmehr muss das gesamte Innenraumklima stimmen. Dieser komplexe Begriff umfasst erheblich mehr Einflussfaktoren aus den Bereichen Gesundheit (Feinstaub, Pollen, Bakterien, Schimmel, Schallschutz \u2026) und Komfort (Temperatur, Feuchte, Luftbewegung, Wandtemperatur, Art der Heizung \u2026).<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">IAQ-beeinflussende Gr\u00f6\u00dfen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-h-3-font-size\">Feinstaub<\/h3>\n\n\n\n<p>Schwebstaub im Allgemeinen ist eine Sammelbezeichnung f\u00fcr alle festen Teilchen in der Luft. Dies k\u00f6nnen sein: feinstverteilte Teilchen als Ru\u00df aus unvollst\u00e4ndigen Verbrennungsprozessen, Staub aus mechanischen Prozessen und Rauch aus chemischen oder thermischen Prozessen.<br>Die heute g\u00fcltige Definition des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feinstaub\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Feinstaubs<\/a> beruht auf dem PM-Standard (PM:\u202fParticulate Matter) der US-amerikanischen Umweltschutzbeh\u00f6rde EPA (Environmental Protection Agency). Die Feinstaubkategorie PM10 umfasst Teilchengr\u00f6\u00dfen mit einem aerodynamischen Durchmesser zwischen 2,5 und 10\u202f\u00b5m (inhalierbarer Staub), PM<sub>2,5<\/sub> ist die Kategorie f\u00fcr Partikeldurchmesser &lt;\u00a02,5\u202f\u00b5m (lungeng\u00e4ngiger Staub), und als ultrafeine Partikel wird die Staubfraktion mit Partikeldurchmessern &lt;\u00a00,1\u202f\u00b5m bezeichnet. Es sind besonders die kleinen und kleinsten Staubpartikel, die f\u00fcr den Menschen gef\u00e4hrlich werden k\u00f6nnen, denn sie werden nicht von den Nasenhaaren und den Schleimh\u00e4uten der Nase und des Rachens zur\u00fcckgehalten, sondern dringen tief in die Lunge ein. Ultrafeine Partikel k\u00f6nnen sogar die Luft-\/Blutschranke \u00fcberwinden und sich \u00fcber die Blutbahn bis in die Organe ausbreiten.<br>Feinstaub im Au\u00dfenbereich tritt besonders in Ballungszentren als Folge eines dichten Verkehrs mit Verbrennungsmotorfahrzeugen auf, insbesondere bei Inversionswetterlagen. Hinzu kommt zunehmend der Feinstaub aus den Schornsteinen von mit Holz befeuerten Kamin\u00f6fen. Innerhalb von Wohnr\u00e4umen k\u00f6nnen beim \u00d6ffnen der T\u00fcr eines qualmenden Ofens erhebliche Feinstaubmengen in die Raumluft gelangen. Deshalb spielen ein guter Kaminzug, gut getrocknetes Holz und eine korrekte Bef\u00fcllung des Ofens eine wesentliche Rolle f\u00fcr eine feinstaubarme Verbrennung. Den Einfluss des Wetters auf die gro\u00dffl\u00e4chige Feinstaub-Partikelkonzentration zeigen 2 Heatmaps der Bundesrepublik vom 10. M\u00e4rz 2026 und vom 30. M\u00e4rz 2026 in <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">Bild\u202f1<\/mark>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-style-bordered\" style=\"margin-top:var(--wp--preset--spacing--20);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--20)\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1388\" height=\"1109\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild14_iaq_teil2.jpg\" alt=\"Feinstaubkonzentration und Wetterlage\" class=\"wp-image-10389\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 1: F\u00fcr die Feinstaubkonzentration in der Au\u00dfenluft spielt die Wetterlage eine wichtige Rolle.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<p>Die Richtwerte der WHO und der EU f\u00fcr die Feinstaubklassen PM10 und PM2,5 sind in <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">Bild\u202f2<\/mark> zusammengestellt.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2000\" height=\"717\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild15_iaq_teil2_neu.jpg\" alt=\"WHO-Grenzwerte f\u00fcr Feinstaub\" class=\"wp-image-10618\" style=\"width:675px\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild15_iaq_teil2_neu.jpg 2000w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild15_iaq_teil2_neu-300x108.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild15_iaq_teil2_neu-1600x574.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild15_iaq_teil2_neu-768x275.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild15_iaq_teil2_neu-1536x551.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 2: Feinst\u00e4ube der Klasse PM2,5 sind besonders gef\u00e4hrlich f\u00fcr den menschlichen Organismus. Deshalb sind die WHO-Grenzwerte besonders niedrig.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>In Schulen hat das Fraunhofer-Institut 2009 durch umfangreiche <a href=\"http:\/\/www.zukunftsraum-schule.de\/pdf\/kongress\/ klassenzimmer\/Zur_Belastung_der_Atemluft_von_ Klassenraeumen_mit_Feinstaub.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Feinstaubmessungen ermittelt<\/a>, dass der PM10-Staub von den Sch\u00fclern eingetragen wird, im Lauf des Unterrichts ansteigt und durch L\u00fcften verringert werden kann. Die PM2,5-Konzentration hingegen unterscheidet sich nicht von den Au\u00dfenwerten und wird durch Sto\u00df- und Kippl\u00fcften eingetragen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<p>Das <a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bundesumweltamt<\/a> hat die in <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">Bild\u202f3<\/mark> gezeigten Leitwerte f\u00fcr Kohlendioxid (CO2), den Gesamtwert der fl\u00fcchtigen organischen Verbindungen (TVOC: Total Volatile Organic Compound) und Feinstaub (PM2,5) festgelegt.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2000\" height=\"1829\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild16_iaq_teil2_neu.jpg\" alt=\"Leitwerte des Bundesumweltamts f\u00fcr CO2, TVOC und Feinstaub\" class=\"wp-image-10619\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild16_iaq_teil2_neu.jpg 2000w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild16_iaq_teil2_neu-300x274.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild16_iaq_teil2_neu-1600x1463.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild16_iaq_teil2_neu-768x702.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild16_iaq_teil2_neu-1536x1405.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 3: Diese Leitwerte f\u00fcr CO2, TVOC und Feinstaub hat das Bundesumweltamt festgelegt.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-h-3-font-size\">Empfohlene Lufttemperatur und relative Luftfeuchte<\/h2>\n\n\n\n<p>Dies sind die vergleichsweise am einfachsten zu ermittelnden Qualit\u00e4tsparameter der Innenraumluft. F\u00fcr Wohnr\u00e4ume wird eine Temperaturspanne von 19 bis 21\u202f\u00b0C bei einer relativen Luftfeuchte von 40 bis 60\u202f%\u202frF empfohlen. Bei abnehmender Luftfeuchtigkeit unter 40\u202f%\u202frF besteht ein zunehmendes Gesundheitsrisiko, weil die Nasen- und Rachenschleimh\u00e4ute austrocknen, ihre Barrierewirkung einb\u00fc\u00dfen und Bakterien in den K\u00f6rper eindringen k\u00f6nnen. Hohe relative Luftfeuchtigkeit (gr\u00f6\u00dfer 80 %), besonders wenn sie bei niedrigen Raumtemperaturen (10 bis 15 \u00b0C) auftritt, ist die Voraussetzung f\u00fcr die Bildung gesundheitsgef\u00e4hrdenden Schimmels.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sensoren<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">VOC-Sensoren<\/h3>\n\n\n\n<p>Die selektive Erfassung einer spezifischen fl\u00fcchtigen organischen Verbindung ist schwierig. Ideal w\u00e4re es, zwischen Hunderten von VOCs und ihren Konzentra\u00adtionen unterscheiden zu k\u00f6nnen, was die gegenw\u00e4rtig verf\u00fcgbaren Sensoren aber nicht leisten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">MOS-Sensoren<\/h3>\n\n\n\n<p>Heute werden \u00fcberwiegend Sensoren eingesetzt, die auf der Metalloxid-Halbleiter-Technologie (MOS: Metal Oxide Semiconductor) beruhen. Sie sind kompakt, preisg\u00fcnstig und reaktionsschnell, aber feuchtigkeitsempfindlich, nichtlinear und mit einer Langzeitdrift behaftet. Ein MOS-Sensor gibt ein Summensignal ab, welches alle im Mischgas enthaltenen VOCs widerspiegelt. Aus dem Summensignal wird per Algorithmus ein Luftg\u00fctewert in CO<sub>2<\/sub>-\u00c4quivalenten ermittelt, d.\u202fh., der Luftg\u00fctesensor korreliert die VOC-Werte direkt mit dem (errechneten) CO<sub>2<\/sub>. So wird die Bestimmung der Einzelgase und ihrer Konzentration nicht notwendig.<br><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Funktionsprinzip von Sensorchips<\/h4>\n\n\n\n<p>Das Funktionsprinzip eines solchen Sensorchips beruht auf der \u00c4nderung des Widerstands eines halbleitenden nanokristallinen Metalloxidfilms (typisch Zinndioxid SnO<sub>2<\/sub>) als Sensormaterial bei erh\u00f6hten Temperaturen (typ. um 200\u202f\u00b0C). Folgende Vorg\u00e4nge laufen in vereinfachter Form ab:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>In sauberer Luft ohne VOC-Anteile werden die Donatorelektronen im Sensormaterial von Sauerstoffmolek\u00fclen, die sich an seiner Oberfl\u00e4che anlagern, gebunden. Es entsteht eine Verarmungsschicht, die Leitf\u00e4higkeit nimmt ab und es flie\u00dft wenig oder kein Strom <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">(Bild\u202f4 oben)<\/mark>.<\/li>\n\n\n\n<li>In Anwesenheit des reduzierenden VOC-Gases nimmt die Oberfl\u00e4chendichte des angelagerten Sauerstoffs ab, da er mit dem reduzierenden Gas reagiert. Die Elektronen werden wieder an das Zinndioxid freigegeben, wodurch sie sich unter dem Einfluss des Feldes zwischen den Sensorelek\u00adtroden bewegen k\u00f6nnen \u2013 ein Strom flie\u00dft <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">(Bild\u202f4 unten)<\/mark>.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized is-style-bordered\" style=\"margin-top:var(--wp--preset--spacing--20);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--20)\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1058\" height=\"794\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild17_iaq_teil2.jpg\" alt=\"Die VOC-Bestandteile der an einen aufgeheizten Zinndioxidfilm angrenzenden Luft beeinflussen dessen Leitf\u00e4higkeit.\" class=\"wp-image-10392\" style=\"width:850px\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild17_iaq_teil2.jpg 1058w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild17_iaq_teil2-300x225.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild17_iaq_teil2-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1058px) 100vw, 1058px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 4: Die VOC-Bestandteile der an einen aufgeheizten Zinndioxidfilm angrenzenden Luft beeinflussen dessen Leitf\u00e4higkeit.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">Bild\u202f5<\/mark> zeigt als Beispiel den Metalloxid-Halbleitersensor iAQ-2000 des Herstellers AppliedSensor. In der zylindrischen, an der Oberseite durch ein Filtervlies verschlossenen Kapsel befindet sich ein als MEMS (Micro Electro Mechanical System) ausgef\u00fchrter 2\u202fx\u202f2\u202fmm gro\u00dfer Chip <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">(Bild\u202f6)<\/mark>. Man erkennt die vier Anschl\u00fcsse \u2013 zwei f\u00fcr die die Kontaktierung der Sensorschicht und zwei f\u00fcr die Versorgung des Heizelements mit Strom. Weil das zu erhitzende Sensormaterial eine \u00e4u\u00dferst geringe Masse hat, ist es mit wenigen Milliwatt elektrischer Leistung auf die gew\u00fcnschte Reaktionstemperatur aufzuheizen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"985\" height=\"717\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild18_iaq_teil2.jpg\" alt=\"VOC-Sensor iAQ-200 von AppliedSensor\" class=\"wp-image-10393\" style=\"object-fit:cover\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild18_iaq_teil2.jpg 985w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild18_iaq_teil2-300x218.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild18_iaq_teil2-768x559.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 985px) 100vw, 985px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 5: Der VOC-Sensor iAQ-200 von AppliedSensor hat einen Durchmesser von 8 mm. Das Probengas tritt durch das Vlies auf der Vorderseite ein.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"985\" height=\"717\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild19_iaq_teil2.jpg\" alt=\"Foto eines iAQ-2000-Chips\" class=\"wp-image-10394\" style=\"object-fit:cover\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild19_iaq_teil2.jpg 985w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild19_iaq_teil2-300x217.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 985px) 100vw, 985px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 6: Das Foto eines iAQ-2000-Chips. Zwei der angebondeten Dr\u00e4hte dienen der Signalleitung, die beiden anderen der Heizstromzu\u00adf\u00fchrung.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Der Sensor detektiert eine Vielzahl von Substanzen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Kohlenmonoxid (CO), Methan (CH4), Propan (LPG : Liquid Petroleum Gas)<\/li>\n\n\n\n<li>Alkohole<\/li>\n\n\n\n<li>Aldehyde<\/li>\n\n\n\n<li>Aliphatische Kohlenwasserstoffe<\/li>\n\n\n\n<li>Aromatische Kohlenwasserstoffe<\/li>\n\n\n\n<li>Amine<\/li>\n\n\n\n<li>Ketone<\/li>\n\n\n\n<li>Organische S\u00e4uren<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die gemessenen Konzentrationen dieser Stoffe werden in ein summarisches CO<sub>2<\/sub>-\u00c4quivalent zwischen 350 und 2000 ppm umgerechnet. Beim \u00dcberschreiten vorgegebener Luftqualit\u00e4tslevel f\u00fcr ein bestimmtes Gas gibt der Sensor ein Alarmsignal an die Klimaanlage ab, um die L\u00fcftung zu verst\u00e4rken. Manche Sensoren rechnen den VOC-Wert gleich in sein CO<sub>2<\/sub>-\u00c4quivalent in ppm um und geben ihn nicht in ppb (Parts per Bil\u00adlion &nbsp;= Teile pro Milliarde) aus.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">PID-Sensoren<\/h3>\n\n\n\n<p>Photo Ionization Detectors (PIDs; Photoionisationsdetektoren) verwenden hochenergetische Photonen im ultravioletten Spektralbereich, um die VOC-Molek\u00fcle unter Freisetzung eines Elektrons in positiv geladene Ionen aufzubrechen <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">(Bild\u202f7)<\/mark>. <br>Die freien, negativ geladenen Elektronen wandern zur Anode, die positiv geladenen VOC-Ionen werden von der Katode angezogen. Daraus resultiert ein Strom, der als Ausgangssignal dient. Die St\u00e4rke des Stroms ist direkt proportional zur Zahl der erzeugten Ionen, die wiederum von der Konzentration der gemessenen Gaskomponente abh\u00e4ngt. Weil ein PID alle Verbindungen ionisiert, deren Ionisationspotential unter der Photonenenergie liegt, ist bei PIDs keine Selektivit\u00e4t (spezifische Empfindlichkeit f\u00fcr eine spezielle Gaskomponente) gegeben. PIDs weisen eine ausgezeichnete Empfindlichkeit auf, haben einen gro\u00dfen Dynamikbereich und erlauben die Messung von schwachen VOC-Konzentrationen im niedrigen ppb-Bereich vor einem Hintergrund h\u00f6her konzentrierter anorganischer Gase. <br>Die Photonenquelle ist typischerweise eine Gasentladungslampe. Zum Einsatz kommen die Edelgase Krypton (Photonenenergie 10,6\u202feV), Xenon (Photonenenergie 9,6\u202feV) und Argon (Photonenenergie 11,7\u202feV). Die Auswahl der Lampe h\u00e4ngt vom zu untersuchenden Probengas ab. Die Kryptonlampe ist ein guter Kompromiss zwischen breitbandiger Empfindlichkeit und langer Lebensdauer. Es ist bemerkenswert, dass die VOC-Ionen nach ihrer Rekombination wieder das Ausgangsgas bilden. Der PID-Sensor \u00e4ndert im Gegensatz zum MOS-Sensor das Probengas nicht dauerhaft.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized is-style-bordered\" style=\"margin-top:var(--wp--preset--spacing--20);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--20)\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"970\" height=\"710\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild20_iaq_teil2-e1770806103127.jpg\" alt=\"Die VOC-Molek\u00fcle in mit energiereichem Licht bestrahltem Probengas werden ionisiert.\" class=\"wp-image-10395\" style=\"width:800px\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild20_iaq_teil2-e1770806103127.jpg 970w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild20_iaq_teil2-e1770806103127-300x220.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild20_iaq_teil2-e1770806103127-768x562.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 970px) 100vw, 970px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 7: Die VOC-Molek\u00fcle in mit energiereichem Licht bestrahltem Probengas werden ionisiert.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">PM-Sensoren<\/h3>\n\n\n\n<p>Unter Particulate Matter (PM) versteht man Feinstaub verschiedensten Ursprungs, der als Schwebstoff so lange in der Luft verweilt, bis er langsam abgesunken ist. Er kann aus den unterschiedlichsten Quellen herr\u00fchren (Pilzsporen, Pollen, Milbenkot, Vulkanausbr\u00fcche, \u00d6fen, Stra\u00dfenverkehr, Verbrennungsmotoren, Kraftwerke, Tierhaltung usw.). In herk\u00f6mmlichen photoelektrischen Staubsensoren diffundiert die mit Staub beladene Luftprobe in die Detektorkammer <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">(Bild\u202f8)<\/mark>. Dort wird das Licht einer internen Lichtquelle (meist einer LED) auf die Gasprobe gestrahlt. Eine ebenfalls in der Messkammer befindliche Fotodiode ist ebenfalls auf die Gasprobe ausgerichtet. Das Umfeld des Schnittpunkts der optischen Achsen von LED und Fotodiode wird auch als \u201eRegion of Interest\u201c (ROI; interessierendes Gebiet) bezeichnet. Das Design der Kammer stellt sicher, dass die Fotodiode weder direkt noch indirekt durch Reflexionen an den Kammerw\u00e4nden beleuchtet wird. Befinden sich Staubpartikel in der ROI, streuen diese auch Licht in Richtung der Fotodiode. Die Menge dieses Lichts f\u00fchrt zu einem proportionalen Ausgangssignal der Fotodiode und h\u00e4ngt vom Reflexionsverhalten der Partikel und ihrer Dichte in der ROI ab.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized is-style-bordered\" style=\"margin-top:var(--wp--preset--spacing--20);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--20)\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1076\" height=\"871\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild21_iaq_teil2.jpg\" alt=\"Staub in der \u201eRegion of Interest\u201c f\u00fchrt zu Streulicht, das von einer Empfangsdiode detektiert wird.\" class=\"wp-image-10396\" style=\"width:800px\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 8: Staub in der \u201eRegion of Interest\u201c f\u00fchrt zu Streulicht, das von einer Empfangsdiode detektiert wird.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Andere Sensoren<\/h3>\n\n\n\n<p>Die weiteren Verfahren werden nur genannt, ohne auf ihre Funktionsweise einzugehen, weil ihre Bedeutung sich meist auf das Labor beschr\u00e4nkt und sie nicht f\u00fcr Echtzeitmessungen in portablen Messger\u00e4ten zum Einsatz kommen. Kolorimetrische R\u00f6hren, Flammenionisationsdetektoren (FIDs), Tedlar Sampling Bags (zur nachtr\u00e4glichen Analyse von genommenen Proben), Gaschromatografen mit gekoppelten Massenspektrometern (GC\/MS). Letztere spielen m\u00f6glicherweise durch die Fortschritte auf dem Gebiet der mikromechanischen Systeme in Zukunft auch im Feld eine Rolle<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Messger\u00e4te f\u00fcr die Innenraumluftqualit\u00e4t<\/h2>\n\n\n\n<p>Auf dem Markt sind zahlreiche Indikatoren f\u00fcr die Innenraumluftqualit\u00e4t auf der Grundlage von MOS-Sensoren. Preiswerte Ger\u00e4te sind ab 25\u202fEuro erh\u00e4ltlich, bei gesteigerten Anspr\u00fcchen an die Vielzahl der Messparameter und die Messgenauigkeit muss man mit mehreren hundert Euro rechnen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Technoline WL 1000<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Am unteren Ende der Preisskala ist der Luftg\u00fctemonitor WL\u202f1000 von Technoline angesiedelt <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">(Bild\u202f9)<\/mark>. Trotz eines g\u00fcnstigen Preises ist der gebotene Leistungsumfang beachtlich. Neben einer DCF77-Funkuhr mit Weckalarmfunktion sind ein Thermometer, ein Hygrometer und der MOS-Luftg\u00fctesensor integriert. Dessen Messergebnis wird ger\u00e4teintern in ein CO2-\u00c4quivalent umgerechnet, das auf dem hintergrundbeleuchtbaren LC-Display in 50-ppm-Schritten zur Anzeige gebracht wird. Ein Qualit\u00e4tsindikator, bestehend aus einer horizontalen auf das Geh\u00e4use aufgedruckten Skala und einem Zeiger im Display, erlaubt die spontane Bewertung der IAQ. Bei \u00dcberschreitung eines Grenzwerts wird akustisch und optisch gewarnt.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-style-bordered\" style=\"margin-top:var(--wp--preset--spacing--30);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--30)\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1266\" height=\"901\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild22_iaq_teil2.jpg\" alt=\"Luftg\u00fctemonitor WL 1000 von Technoline\" class=\"wp-image-10397\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild22_iaq_teil2.jpg 1266w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild22_iaq_teil2-300x214.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild22_iaq_teil2-768x547.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1266px) 100vw, 1266px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 9: Klein, aber oho! Der Luftg\u00fctemonitor WL 1000 von Technoline bietet allerhand f\u00fcr wenig Geld.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Footbot &#8211; ein lernf\u00e4higes, webbasiertes, universelles IAQ-\u00dcberwachungssystem<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Es wurde bereits gesagt, dass f\u00fcr Gesundheit und Wohlbefinden der Bewohner eines Hauses oder einer Wohnung eine Vielzahl von Einflussparametern auf die IAQ verantwortlich ist. Dabei bringt es wenig, nur beim \u00dcberschreiten von Spitzenwerten Alarm auszul\u00f6sen, um Gegenma\u00dfnahmen einleiten zu k\u00f6nnen. Besser ist es, die wichtigsten Parameter dauerhaft zu \u00fcberwachen (7\u202fTage die Woche, 24 h am Tag), sie aufzuzeichnen und aus ihrem Verlauf zu lernen, um daraus an die Besonderheiten des Messorts angepasste Empfehlungen f\u00fcr die Verbesserung der Luftqualit\u00e4t abzuleiten.<br>Ein Beispiel soll das verdeutlichen: Ein herk\u00f6mmlicher VOC-Indikator w\u00fcrde gar keinen Alarm ausl\u00f6sen, wenn die von ihm gemessene VOC-Konzentration tagelang nur leicht unter dem Grenzwert l\u00e4ge. Dagegen w\u00fcrde er sofort bei einer kurzfristigen \u00dcberschreitung aktiv. Die erstgenannte Dauerexposition nahe am Grenzwert ist f\u00fcr den Menschen sicher bedenklicher als eine kurzfristige \u00dcberschreitung durch einen Spitzenwert. Dieser k\u00f6nnte beispielsweise dadurch entstanden sein, dass der Frau des Hauses die Nagellackflasche aus den Fingern gerutscht ist, wodurch nat\u00fcrlich die VOC-Konzentration bis zum L\u00fcften und Reinigen in die H\u00f6he geschnellt ist. Ein derartiges einmaliges Missgeschick hat nat\u00fcrlich keine statistische Relevanz bei der Ermittlung eines auf langfristigen Beobachtungen beruhenden Belastungsindexes der Wohnumgebung und sollte aus der Messreihe entfernt werden. Eben das und noch viel mehr leistet Foobot, eine mit Sensoren gespickte Messstation <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">(Bild\u202f23)<\/mark>, die \u00fcber das h\u00e4usliche WLAN mit dem Internet verbunden ist (foobot.io). Das \u201eInternet of Things\u201c l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen!<br>Der Anwender kommuniziert mit Foobot \u00fcber eine App auf seinem Smartphone (Apple iOS oder Android). Auf dem Foobot-Cloudserver werden die Messdatenreihen gespeichert und bewertet. Der Besitzer des Foobots wird befragt, welche Erkl\u00e4rung es f\u00fcr ein ungew\u00f6hnliches \u00adEreignis bei der Raumluftbelastung geben kann, um dieses bei der Erstellung eines globalen IAQ-Indexes (Global Indoor Air Index = gewichteter Durchschnitt aus VOC, CO2 und PM) korrekt ber\u00fccksichtigen zu k\u00f6nnen. Farbe und Gr\u00f6\u00dfe der seitlichen Abstrahlungen des Foobot signalisieren dem Betrachter direkt den IAQ-Zustand auf einen Blick auch ohne Zuhilfenahme eines Smartphones und der Foobot-App<mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\"> (Bild\u202f24)<\/mark>.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1058\" height=\"794\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild23_iaq_teil2.jpg\" alt=\"Bestandteile eines Foobot-Systems\" class=\"wp-image-10398\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 23: Die Bestandteile eines Foobot-Systems sind der Foobot, ein Smartphone und ein WLAN-Zugang zum Foobot-Server in der Cloud.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1058\" height=\"794\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild24_iaq_teil2.jpg\" alt=\"L\u00e4nge und Farbe der Lichtbalken geben eine schnelle Auskunft \u00fcber die Luftqualit\u00e4t.\" class=\"wp-image-10399\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild24_iaq_teil2.jpg 1058w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild24_iaq_teil2-300x225.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild24_iaq_teil2-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1058px) 100vw, 1058px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 24: L\u00e4nge und Farbe der Lichtbalken geben eine schnelle Auskunft \u00fcber die Luftqualit\u00e4t.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>Eine schnelle Information \u00fcber die wichtigsten aktuellen Messwerte erh\u00e4lt man, ohne die App \u00f6ffnen zu m\u00fcssen, durch kurzes Klopfen an den Foobot, das dieser mit einem violettfarbigen Blinken quittiert und zugleich die Daten per Message an das Smartphone mit der Foobot-App schickt <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">(Bild\u202f25)<\/mark>. Sie erscheinen auf dem Bildschirm, begleitet von einem Hinweiston, auch ohne dass das Smartphone entsperrt ist.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1636\" height=\"804\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild25_iaq_teil2.jpg\" alt=\"Klopft man an den Foobot, sendet er sofort die aktuellen Messwerte an das Smartphone.\" class=\"wp-image-10400\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild25_iaq_teil2.jpg 1636w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild25_iaq_teil2-300x147.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild25_iaq_teil2-1600x786.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild25_iaq_teil2-768x377.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild25_iaq_teil2-1536x755.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1636px) 100vw, 1636px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 25: Klopft man an den Foobot, sendet er sofort die aktuellen Messwerte an das Smartphone.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Die Tabelle in <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">Bild\u202f26<\/mark> fasst die wichtigsten technischen Daten von Foobot zusammen. Man sieht, dass neben Temperatur, relativer Luftfeuchtigkeit und Feinstaub die Gesamtheit der festgestellten fl\u00fcchtigen organischen Verbindungen einschlie\u00dflich Kohlenmonoxid (TVOC) und daraus abgeleitet ein CO2-\u00c4quivalenzwert erfasst werden. Die Inbetriebnahme von Foobot ist denkbar einfach. Mit dem heimischen WLAN verbinden und einen Foobot-Web-Account einrichten \u2013 fertig. Ab jetzt \u00fcberwacht Foobot die Qualit\u00e4t der Innenluft und versorgt seinen Besitzer mit exakten, auf sein Lebensumfeld zugeschnittenen Informationen. Ratschl\u00e4ge, wie sich die Raumlufterneuerung optimieren l\u00e4sst, wie Schadstoffquellen zu erkennen und zu eliminieren sind, wie man durch eine \u00c4nderung seines Verhaltens Luftverschmutzungen in Zukunft vermeiden kann, sowie vom Verschmutzungsgrad der Raumluft abh\u00e4ngende Warnmeldungen versendet Foobot erst ab dem siebten Tag nach Inbetriebnahme.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2000\" height=\"1979\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild26_iaq_teil2_neu.jpg\" alt=\"Datenblatt des Foobots\" class=\"wp-image-10621\" style=\"object-fit:cover;width:796px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild26_iaq_teil2_neu.jpg 2000w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild26_iaq_teil2_neu-300x297.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild26_iaq_teil2_neu-1600x1583.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild26_iaq_teil2_neu-768x760.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild26_iaq_teil2_neu-1536x1520.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 26: Das Datenblatt des Foobots<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>Dann hat sich der VOC-Sensor an seinem Aufstellungsort ausreichend stabilisiert, um gen\u00fcgend genaue Werte zu liefern. Genauer gesagt, ermittelt er in diesem Zeitintervall den niedrigsten VOC-Wert, den er dann mit der kleinstm\u00f6glichen CO2-Konzentration von 400 ppm gleichsetzt. Damit der Foobot sich einen besseren \u00dcberblick von der Verschmutzungssituation machen kann, befragt er seinen Nutzer im Bedarfsfall nach dem Grund f\u00fcr das Eintreten eines Verschmutzungsereignisses <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">(Bild\u202f27)<\/mark>.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1772\" height=\"1507\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild27_iaq_teil2.jpg\" alt=\"Kommunikation Foobot-Cloudserver mit Foobot-Besitzer\" class=\"wp-image-10402\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild27_iaq_teil2.jpg 1772w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild27_iaq_teil2-300x255.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild27_iaq_teil2-1600x1361.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild27_iaq_teil2-768x653.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild27_iaq_teil2-1536x1306.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1772px) 100vw, 1772px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 27: So kommuniziert der Foobot-Cloudserver im Ereignisfall mit dem Foobot-Besitzer.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Einige charakteristische Foobot-App-Screens zeigt <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">Bild\u202f28<\/mark>. Bei genauerer Betrachtung der Werte f\u00fcr VOCs und CO2 f\u00e4llt auf, dass sie sich um den Faktor 3,6 unterscheiden. Der orangefarbene Screen zeigt den CO2-Verlauf der letzten 5 min. Die Aufzeichnung beginnt mit dem Querstellen des Smartphones oder Pads. Es w\u00fcrde an dieser Stelle den Rahmen sprengen, Foobot umfassend beschreiben zu wollen. Der innovative Ansatz einer Integration von Sensorik, Cloudserver, Smartphone, Maschinenlernen und Interaktion mit dem Anwender begeistert jedoch.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:75%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2600\" height=\"1950\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild28_iaq_teil2-scaled.jpg\" alt=\"Screenshots von Foobot-Messreihen auf dem Display des Smartphones oder Tablets\" class=\"wp-image-10403\" style=\"object-fit:cover\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild28_iaq_teil2-scaled.jpg 2600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild28_iaq_teil2-300x225.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild28_iaq_teil2-1600x1200.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild28_iaq_teil2-768x576.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild28_iaq_teil2-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild28_iaq_teil2-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2600px) 100vw, 2600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 28: Eine Auswahl einiger Screenshots zeigt die vielf\u00e4ltige und klare Pr\u00e4sentation der Foobot-Messreihen auf dem Display des Smartphones oder Tablets.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zusammenfassung<\/h2>\n\n\n\n<p>Einen umfassenden Eindruck von der Innenraumluftqualit\u00e4t (IAQ) erh\u00e4lt man erst nach Erfassung der sie beeinflussenden Parameter und der Bewertung ihrer komplexen Einfl\u00fcsse auf die menschliche Gesundheit. Die CO2-Konzentration als alleiniges L\u00fcftungskriterium heranzuziehen greift zu kurz. Auf jeden Fall sind mindestens fl\u00fcchtige organische Verbindungen (VOCs) und Feinst\u00e4ube f\u00fcr eine sachgerechte Qualifizierung mit heranzuziehen.<br>IAQ ist das wichtigste Umweltrisiko f\u00fcr die allgemeine Gesundheit. Gem\u00e4\u00df der Weltgesundheitsorganisation haben weltweit hunderte Millionen Menschen die Atmung betreffende gesundheitliche Probleme. 1,6 Millionen Chinesen sterben j\u00e4hrlich an den unmittelbaren Folgen der Luftverschmutzung. Als gef\u00e4hrlichster Schadstoff gilt Feinstaub mit einem Durchmesser von weniger als 2,5 \u00b5m Durchmesser (PM2,5), der tief in die Lunge eindringen und Herzinfarkte, Schlaganf\u00e4lle, Lungenkrebs, Asthma und COPD (chronic obstructive pulmonary disease) ausl\u00f6sen kann.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>Eine Verbesserung der IAQ w\u00fcrde unser aller Lebensqualit\u00e4t verbessern und den Volkswirtschaften j\u00e4hrlich enorme Kosten ersparen. Eine problemgerechte Sensorik, intelligente und lernf\u00e4hige Diagnostik und nicht zuletzt schadstoffarme Wohnumgebungen mit ausgefeilter Raumluftaustausch- und -reinigungstechnik w\u00e4ren der richtige Weg zur Probleml\u00f6sung. Wenn allerdings wie im Dezember 2013 ein PM2,5-Wert von 480 \u00b5g\/m\u00b3 (knapp das 10fache des Grenzwerts von 50 \u00b5g\/m\u00b3) in Peking gemessen wurde, ist es um die IAQ nahezu hoffnungslos bestellt<mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-blue-color\"> (Bild\u202f29)<\/mark>.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-style-bordered\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2600\" height=\"1950\" src=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild29_iaq_teil2-scaled.jpg\" alt=\"Smogschichten \u00fcber Peking\" class=\"wp-image-10404\" srcset=\"https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild29_iaq_teil2-scaled.jpg 2600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild29_iaq_teil2-300x225.jpg 300w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild29_iaq_teil2-1600x1200.jpg 1600w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild29_iaq_teil2-768x576.jpg 768w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild29_iaq_teil2-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/elvjournal.elv.com\/wp-content\/uploads\/bild29_iaq_teil2-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2600px) 100vw, 2600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild 29: Wer unter derartigen Smogschichten \u201eleben\u201c muss, kann durch L\u00fcften die Innenraumluftqualit\u00e4t seiner Wohnung nicht verbessern. Ein Albtraum!<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gute Raumluft ist mehr als ein niedriger CO\u2082- oder VOC-Wert: Erst das Zusammenspiel aus Feinstaub, Temperatur, Luftfeuchte und Schadstoffen entscheidet \u00fcber Gesundheit und Komfort. 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